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 Cheshire Cat [Dämon]

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BeitragThema: Cheshire Cat [Dämon]   Cheshire Cat [Dämon] Icon_minitimeMo Nov 18, 2013 7:44 pm

Allgemeines:

Bild: Ehemalig:
Spoiler:
 

Dämonen-Gestalt/Derzeitiges Aussehen:
Spoiler:
 

Vorname: Cheshire, wird auch 'Cheshire Cat' genannt

Name: -

Alias: Grinsekater

Geschlecht: Männlich

Alter: So unglaubwürdig es vielleicht klingen mag - 7 Jahre

Größe: 1,73m

Geburtsort: Europa, wo ist jedoch unbekannt

Rasse: Kishin-Ei (Dämon)

Aussehen: Früher war Cheshire eine schwarze Katze mit grünen Augen. In dieser Zeit verlor er allerdings sein rechtes Auge (von Cheshire aus), was seine Sehfähigkeiten einschränkte. Damals trug er auch noch ein rotes Band um seinen Hals, an dem eine Glocke hing, dieses trägt er aber auch heute noch.

Cheshire´s Aussehen veränderte sich mit der Zeit, in dem er zu einem Dämon wurde. So wurde er nun völlig menschlich und behielt nur noch wenige Katzenmerkmale wie die Ohren, den Schwanz, die großen Krallen und seine scharfen Zähne. Mehr behielt er jedoch nicht, dafür besitzt er allerdings noch alle Sinne und Fähigkeiten einer Katze.
In seiner jetzigen Gestalt trägt er natürlich Kleidung, durch seine jetzigen Menschen-Ähnlichkeiten. Diese erinnert jedoch - könnte man auch sagen - an einen Ritter ohne Rüstung, wenn man sie genau betrachtet. Seine Haare sind eher durchgewüllt und braun, während seine Augen etwas aus dem Durcheinander herausguckten. Das Gesicht ist dies eines Menschen, jedoch besaß er noch so einige Dinge aus der Vergangenheit im Gesicht. So fehlt im immer noch das rechte Auge, was jedoch von seinen Haaren bedeckt ist. Würde man es trotzdem sehen, so würde man nur eine schwarze Höhle erkennen. Außerdem färbten sich seine Augen rot, was wohl mit seiner Verwandlung in einen Dämon zu tun hat.
Wie schon erwähnt, ähnelt seine Kleidung die eines entrüsteten Ritters, dies jedoch nur oberhalb. Am Rest trägt er noch eine schwarze enge Hose mit spitzen Schuhen. Seine Arme sind übergroß und sperrig, wobei es auch bei den Händen so der Fall ist. An diesen sitzen seine großen, scharfen, silbernen Krallen. Auch trägt er noch ein Band, das an seiner oberen Kleidung fest sitzt. Dieses Band teilt sich in zwei, und an beiden Enden ist jeweils eine Glocke. Wie auch früher trägt er immer noch um seinen Hals in der Mitte, das rote Band mit der Glocke, was ein gutes Erinnerungsstück an seine Vergangenheit ist. Cheshire möchte sie auch niemals verlieren und sie sogar mit seinem Leben beschützen.  


Charakter

Charakter Eigenschaft: Insgesamt ist Cheshire aggressiv und wild, was vielleicht einfach in seiner Natur liegt. Seine Aggressivität kann sich vor allem vor Waffen zeigen, da er diese immer noch verachtet wegen seiner Vergangenheit und diese auslöschen will. Daher diese wirklich nur böse kennt ist dies für ihn ein Grund mehr, alle dieser Rasse auszulöschen, bis es sie nicht mehr gibt. Dies hat wohl auch mit seiner Gewalttätigkeit und zu tun, wobei er auch unberechenbar sein kann. So tötet er jeden, ohne einmal vorher nachzudenken oder Rücksicht zu nehmen. Ihm ist völlig egal, was mit diesen Personen passiert, Hauptsache er wird durch sie stärker. Doch so brutal und böse er auch erscheinen mag, so ist er in Wirklichkeit manchmal einfach nur ein Feigling, der schon meistens flieht, wenn der Gegner zu groß ist oder eine zu dunkle, böse Aura ausstrahlt oder wenn dieser schon stark erscheint. So ist er aber auch wiederrum ein Feigling, der manchmal so tut, als wäre er gnadenlos. Das ist er auch, doch immer noch ist er gnadenlos und tötet jeden ohne Rücksicht. Wobei er meistens auch keine wirklichen Gefühle zeigt.
Diese Sachen scheinen ihn zu etwas zu machen, was bei einem Dämon normal oder auch außergewöhnlich sein kann. Doch Cheshire´s wahre Seite, hat bisher keiner wirklich gesehen. Diese ist wie beschrieben eher ängstlich, doch sie ist eigentlich voller Gefühle, wobei die Meisten eher Trauer und Freude sind. Dieses liegt wohl auch an seine Herrin, mit der er damals viel Spaß hatte und sie ihn behütet "aufzog". Genau dies gibt ihm Gefühle, die ein Dämon eigentlich nicht besitzt. Gefühle, die ihn schon fast menschlich machen. Und genau das, hebt ihn von anderen seiner derzeitigen Rasse ab: Er empfindet Gefühle, echte Gefühle, die er jedoch stets verbergt. So ist es auch gegenüber seiner Herrin. Denn gegenüber dieser ist er immer fröhlich, freundlich und kennt keine Brutalität geschweige denn Trauer. Bei ihr ist er immer gut drauf. Gegenüber ihr ist er auch sehr loyal und würde alles dafür tun, um sie finden und dann beschützen zu können, was auch sein einziges wahres Ziel ist. Jedoch kann Cheshire auch sehr naiv sein und auf alles eingehen. Auch wenn er meistens flieht, wenn er merkt das sein Gegner zu stark oder zu groß ist, so bleibt er manchmal trotzdem, obwohl er weiß, dass er höchstwahrscheinlich verlieren wird.
Außerdem spricht Cheshire von sich immer in der 3.Person. Beispiel: "Cheshire will nur stärker werden!"

Vorlieben:
-Seine Herrin
-Seine Glocke
-Tee
-Gekrault/Gestreichelt etc. zu werden

Abneigungen:
-Menschen
-Andere Dämonen
-Leute, die ihm oder seiner Herrin gegenüber nicht gut gesinnt sind
-Waffen

Fähigkeiten

Stärken:
-hohe Muskelkraft
-Gute Geschwindigkeit
-besitzt noch alle Katzensinne, wobei diese bei ihm besonders ausgeprägt sind
-gute Reflexe und Reaktionen

Schwächen:
-Wasserscheu
-hohe Muskelkraft ist nur in den Armen und Händen
-man bemerkt ihn relativ schnell, daher seine Glocken bei fast jeder Bewegung laut klingeln
-manchmal etwas tollpatschig und ungeschickt
-etwas schlechtere Ausdauer
-besitzt sein rechtes Auge nicht mehr, weswegen seine Sehfähigkeiten etwas eingeschränkt sind

Kampfstil: Cheshire wurde noch nicht oft in "richtige" Kämpfe verwickelt, da er hauptsächlich nicht auf welche aus ist. Daher ist er es eher gewohnt, einfach nur "Opfer" zu erlegen, damit er stärker wird. Da er diese aber meist nur mit seiner Muskelkraft erlegt, ist er wirklich nicht das wahre Kämpfen gewohnt. Würde es aber zu einem richtigen kommen, was dann nichts mehr mit erlegen zu tun hat, so würde er möglichst versuchen, so schnell wie möglich den Gegner K.O. zu schlagen oder sogar abzuhauen. Sein Ziel allerdings ist, seinen Gegner möglichst schnell mit seinen Armen und Händen K.O. zu schlagen oder bis dieser aufgibt. So würde er als erstes - wenn der Kampf beginnt - versuchen, den Gegenüber einfach mit seinen Armen auf den Boden zu schlagen, um ihn dann mit seinen Krallen zu attackieren. Würde der Gegenüber jedoch versuchen aufzustehen oder Sonstiges, so würde Cheshire versuchen, ihn diesmal mit seinen Händen in den Boden wortwörtlich zu "hämmern". Wäre dies getan, so wäre das nächste Ziel, ihn jetzt am Boden ordentlich K.O. zu schlagen, wobei er dies meistens weiterhin mit seinen Händen tut. Zwischendurch setzt Cheshire auch mal seine Täuschungs-Fähigkeiten ein, um zu verhindern, dass der Gegner angreift oder einfach damit Cheshire flüchten kann, was er bei etwas größeren und starken Gegnern auch tut, oder wenn er sich ihnen schon unterlegen fühlt.
Sonst könnte man sagen, dass dieser Katzendämon eher zu den Brutalen gehört, da er einfach versucht, seinen Gegner mit möglichst viel Kraft, schnell niederzuschlagen.

Fähigkeiten:
Hauptthema: Täuschung

Doppelteam: Hierbei erschafft Cheshire Doppelgänger von sich, die allerdings alle nicht echt und eine Täuschung sind. Diese umkreisen meist die Gegner und sehen alle exakt wie eine Kopie vom Original aus. Greift man einen Doppelgänger mit zwei Hieben an - egal wie stark - so würde sich dieser auf der Stelle auflösen. Kämpfen können diese nicht, würden sie angreifen, würde es keinen Schaden machen, sondern es würde nur so aussehen, als würden sie angreifen. Das Original -also den echten Cheshire - erkennt man nur an seinem Auge. Denn die Doppelgänger haben einen Fehler, deshalb sind bei diesen die Gesichter spiegelverkehrt. Dies kann man aber auch ziemlich schnell erkennen, da dem Original immer noch das rechte Auge fehlt und sich darüber ein Scheitel befindet, was bei den Doppelgängern spiegelverkehrt ist.

Invisible: Diese Fähigkeit dient eher zur Tarnung, als zum Angriff. Hierbei weht ein starker Wind beim Karter vorbei, der mit dem Zug des Windes von der Fläche verschwindet. Doch dies ist keine Teleportation oder desgleichen, nein, es ist eine optische Täuschung. Denn der Körper des Katers "verschmilzt" mit der Umgebung, worauf er "unsichtbar" wird. Dies kann man mit einem Chamäleon vergleichen, was sich grade tarnt und auch so gesagt mit der Umgebung "verschmilzt". Cheshire kann man nun nicht mehr sehen, außer sein Band mit der Glocke, was ihn noch erkennbar macht. Der Effekt hält exakt 5 Minuten (3 Posts) bis er sich wieder auflöst. Außerdem ist Cheshire dann immer noch gleich verwundbar.

Trugbild: Hierbei kann Cheshire beliebigen Gegnern die Augen täuschen, bei wenn er dies tut, kann er entscheiden. Dabei täuscht Cheshire das Auge des Feines so, dass er in den Augen des Feindes eine bestimmte Gestalt annimmt, wer diese sieht und wenn er sieht kann Cheshire auch entscheiden. Dies dient auch hauptsächlich zur Täuschung oder um nicht erkannt zu werden. Das Einzige, woran man ihn erkennen kann, ist das rote Band mit der Glocke um seinen Hals. Denn so sehr er die Augen auch täuschen kann, diese ist in jeder Gestalt um seinen Hals.

Speed: Mit dieser Fähigkeit erhöht Cheshire seine Geschwindigkeit, die ohne hin schon hoch ist. Seine Geschwindigkeit wird so gesteigert, dass er sich nun so schnell fortbewegen kann, als würde er sich teleportieren. So kann er mit diesem Schub vor einem stehen, aber in binnen von Sekunden schon hinter einem. Dieser Schub lässt allerdings nach 3 Minuten (2 Posts) nach, worauf Cheshire dann erstmal vor Erschöpfung zusammenbrechen würde. Deshalb benutzt er es meistens nur 1 Minute (1 Post), um nicht zu stark erschöpft zu sein.

Besondere Fähigkeiten:
Katzensinne: Trotz seiner Verwandlung zu einem Dämon, besitzt er immer noch seine Katzensinne, die jedoch besser ausgebildet sind als normal. So ist er zum Beispiel viel schneller als normalerweise und besitzt dazu auch noch die guten Reflexe, was ihm im Kampf hilft. Damit kann er schneller laufen und flüchten, wobei man ihn dank seiner hohen Geschwindigkeit nicht mehr sieht, da er einfach zu schnell ist. Sollte er jedoch kurz Stopp machen oder irgendwie stocken oder ähnliches, so würde man ihn trotz der Geschwindigkeit erkennen können. Aber auch sein Höhr- und Geruchssinn hilft ihm dabei. Mit dem Höhrsinn kann er schon Dinge aus 3km Entfernung wahrnehmen und mit dem Geruchssinn sogar schon erkennen, um welche Rasse es sich handelt.

Muskelkraft: Seine wirklich hohe Muskelkraft ist in seinen Armen und Händen. Mit dieser kann er schon einen Stein ohne Anstrengung zermalmen. Würde er nur mit schwacher Kraft seine Hand gegen eine Wand drücken, würde diese Risse bekommen. Würde er noch fester drücken, würde sie eine riesige Delle bekommen. Wenn Cheshire jedoch gegen eine Wand schlägt (egal wie stark), so würde diese zusammenfallen und kaputt gehen. Diese Zerstörungskraft nutzt er vor allem in Kämpfen, um sein Opfer mit purer Muskelkraft zu erlegen.


Biographie

Ziel: Stärker werden, um seine Herrin wieder finden und dann beschützen zu können.

Story: Cheshire ist wie heute so ein jeder weiß, ein Dämon. Auch wissen die Meisten, dass Dämonen einst Menschen waren und erst dann zu welchen wurden. Doch Cheshire ist anders. Er war nicht früher ein Mensch - nein. Seine damalige Gestalt war die einer Katze, einem Tier, was bei Dämonen total unüblich ist. Aber wer wäre auch darauf gekommen, dass auch Tiere vom Wahnsinn zerfressen werden können? Natürlich geschah es mal hier mal dort, jedoch waren die Tiere nie sonderlich schlimm betroffen. Es sind ja auch nur "Tiere", wie die Meisten immer sagten. Doch der Kater war anders. Man könnte davon ausgehen, dass er das erste Tier war, was so stark vom Wahnsinn befallen war, wie kein anderes. Vielleicht lag es aber auch an seine Tier-Vergangenheit, an die er sich heute immer noch erinnern kann, auch wenn er es nicht gerne tut. Doch wollen wir nicht weiterreden, sondern erzählen...

Es spielte sich an einer warmen Sommernacht zu, als eine kleine Katze in einer Gosse gefunden wurde. Diese war mal gerade geschätzte 2 Wochen alt und war einsam in dieser Gosse, sie hatte gar keinen. Gefunden von einem Straßenkind, nahm dieses sie mit nach Hause, um sie dort zu verpflegen. Ein paar Tage vergingen und die Katze war wieder aufgepäppelt. Sie lernte bei dem Kind alles, was sie eigentlich von ihrer Mutter lernen musste, was sie jedoch nicht konnte, da sie keine mehr besaß. Weitere Tage vergingen und der Junge beschloss, das Katzenjunges mal mit nach draußen zu nehmen und mit ihm spazieren zu gehen. Doch wie aus dem Nichts, kamen den Beiden ein paar Jungs entgegen, verrückte konnte man sagen. Diese drängten das Kind mit der Katze in den hintersten Winkel eine Seitengasse, wo sie keiner sehen konnte. Schnell konnte man erkennen, dass es sich um eine Waffen-Bande handeln musste, denn diese verwandelten ihre Handgelenke ist Klingenartige-Formen und griffen das Kind an. Aber wieso? Einfach nur zum Spaß? Dies konnte man nicht genau sagen, doch das Kind versuchte die Katze dazu zu treiben, abzuhauen. Nur die Katze verstand nicht wieso und verstand erst recht nicht, was das Kind meinte und miaute deswegen nur. Als es jedoch nun anfing, vom Kind aus Blut zu spritzen, lief die Katze, wurde jedoch genauso schnell wieder gepackt. "Warte du kleines Biest! Weißt du eigentlich was der Bursche dahinten getan hat? Du musst auch büßen, dass sollte dir klar sein!" Im nächsten Moment spürte die Katze jedoch nur einen stechenden Schmerz im Gesicht, als im nächsten Moment für sie alles schwarz wurde.
"Toll! Jetzt müssen wir dieses Mist-Viech auch noch wegschleppen! Wieso hast du das Viech überhaupt angegriffen?!" "Komm runter! Ich habe ihr nur das Auge ausgestochen. Solange sie nicht verblutet oder aufgefunden wird oder Sonstiges, ist das schon okay. Wobei... wenn du willst, kann dem Tier auch noch das andere ausstechen. Du weißt ja was der Bursche getan hat, und dafür muss halt auch sein Tier büßen!" Das waren die einzigen Stimmen, die man hören konnte, in diesem Wald, in dem sie sich gerade befanden. Anscheinend wollten sie die Katze wegbringen, immerhin hielten sie diese in den Händen. Nur war etwas anders; In der rechten Gesichtshälfte von der Katze aus, war nur noch eine dunkle, schwarze Höhle zu sehen, das Auge fehlte, genauso wie die Zwei es erwähnt hatten. Sie schien jedoch stark verletzt, denn das Blut quoll nur so aus der Höhle. Lange her konnte es also nicht sein, seitdem sie ihr das Auge ausgestochen hatten, denn sonst wäre sie höchstwahrscheinlich schon verblutet. Nach einer Weile hielten sie jedoch an, und der eine fing an, ein Loch zu graben. "Hier kommt sie rein, die stirbt eh." , sagte dieser, als er das Loch fertig gegraben hatte. "Warte... du weißt doch..." , sagte noch der mit der Katze in den Armen, als dessen rechte Hand zu einer kleinen, spitzen Klinge wurde. Hastig holte er mit dieser aus, so schien es, während seine Augen auf das Gesicht der Katzen gerichtet waren. "Stirb, Katze!" Doch in diesem Augenblick, verspürte der Junge Schmerzen in seiner linken Hand: Die Katze war aufgewacht und hatte ihn so stark wie es ging gebissen. "M...m...Miststück!" , schrie der andere darauf auf und wollte auch angreifen, wäre die Katze im nicht ins Gesicht gesprungen. Diese wehrte sich nun erstmal so stark, wie es möglich war. Doch so schnell sie angegriffen hatte, fiel sie auch wieder auf den Boden mit starken Schmerzen. Man könnte sagen, sie war fast wie gelähmt in diesem Moment. Genau in diesem Moment fing sich der gebissene Junge wieder und packte die Katze am Schlawittchen, so, dass sie sich nicht wehren konnte. "Hör mal Freundchen, was hast du eigentlich vor?!" Nach diesen Worten, warf er das Tier wortwörtlich auf den Boden, worauf er sich bereit machte, mit seinem Fuß auf dem Tier rumzutreten. Wäre dies tatsächlich passiert, würde es die Katze wohl heute nicht mehr geben, wäre da nicht "sie" gekommen. Wie aus dem Nichts erschien hinter einem Baum, eine seltsame Gestalt, komplett in weiß gehüllt. Ein Mädchen oder sogar schon eine Dame, konnte man sagen, die auf die Jungs zu ging. Diese erstarrten kurz, und gingen ein Stück zurück. In wenigen Minuten war das Mädchen bereits vor den Jungs und hob langsam die Katze hoch, während sie anfing das Tier zu streicheln. Mit einem etwas finsteren Blick blickte sie noch zu ihrem Gegenüber, im nächsten Moment ging sie jedoch wieder in die Richtung, aus der sie gekommen war. Anscheinend wollten die Rabauken erst gar nicht hinterher und liefen auch schon im nächsten Moment weg.
Keine Stunden später, kamen die Zwei bei einer Hütte an, die sie auch sofort betraten. Dort verarztete das weiß-gekleidete Mädchen die Katze erstmal und verband auch ihre Wunde. Da das Tier jedoch noch nicht bereit war, wieder in der Wildnis oder sonst wo zu leben, blieb sie diese Zeit bei dem Mädchen, wobei noch eine andere ältere Dame die Hütte behauste. Vielleicht konnte man es kaum glauben, aber die Katze blieb mehrere Monate bei den zwei Damen und lebte bereits dort. Selbst als sie wieder fit war, blieb sie weiterhin bei ihnen und wuchs auch immer weiter bei ihnen auf. Irgendwann war die Katze dann schon so lange bei ihnen, dass sich das Mädchen dachte, ihr endlich einen Namen zu geben. Natürlich sollte es ein eher außergewöhnlicher sein, wie sie meinte. Und da sie noch am gleichen Tag erfuhr, dass es sich eigentlich die ganze Zeit schon um einen Kater handelte, nannte sie ihn schlichtweg "Cheshire". Wie sie jedoch darauf kam, wusste sie selbst nicht wirklich. Doch ihr war es ziemlich egal, Hauptsache, er würde einen Namen haben, der aus anderen heraussticht und eher selten vorkommt. So lebte der kleine "Cheshire" nun auch weitere Jahre bei den Beiden. So wäre es wohl noch weitere Jahre gegangen, wäre nicht irgendwann "diese" Zeit gekommen. Wie einem Tag auf den Anderen, wurde das Mädchen immer entkräfteter, auch ihr Zustand verschlechterte sich von Tag zu Tag. Nur ließ sie sich Cheshire gegenüber nichts anmerken, vielleicht, weil sie da bereits "Freunde" waren. Denn auch wenn der kleine Kater nur ein Tier war, besaß er immerhin auch Gefühle und würde sich vielleicht Sorgen machen, wie sie sich immer dachte. Doch das Mädchen machte sich immer noch Sorgen und ihr war klar, dass Cheshire vielleicht irgendwann gehen müsste. Also machte sie ihm ein kleines Band mit einer Glocke, was sie schließlich um seinen Hals band. Dies würde er nun immer tragen und immer an sie erinnern.
Und dann kam eines Tages der Tag, an dem die ältere Dame den Kater plötzlich vor die Tür warf und das genau mitten im Winter. Sollte er etwa erfrieren oder verdursten oder irgendetwas anderes? Nein. Dies war keineswegs die Absicht. Denn der Zustand des Mädchens war nun so schlimm, dass sie sich nur noch kaum bewegen konnte. Deshalb bat sie die ältere, den Kater rauszuwerfen, damit er sich keine "Sorgen" machen würde, auch wenn die ältere Dame nicht verstand wieso. Der Kater ließ jedoch nicht locker und saß weitere Tage immer noch vor der Tür, während er die meiste Zeit miaute, um sie zu rufen. Doch nie kam jemand und gab ihm was, oder anderes. Und ab diesen Tag an, begann der Wahnsinn, ihn tatsächlich zu "zerfressen". Als würde eine Katze wirkliche, richtige Gefühle besitzen, so schien es. Aber wie sollte er so weiterleben können? Denn schon nach einigen Stunden, wurde sein Hunger größer, genauso wie die Trauer, die sein Herz erschütterte. Vielleicht war es auch der Wahnsinn, der ihm richtige Gefühle gab.
Dennoch vergingen weitere Tage ohne eine Meldung, und Cheshire war gezwungen, nun zu "gehen". Er würde Beide wohl nie mehr wiedersehen, aber... am meisten trauerte er um "sie". Und so unglaubwürdig es vielleicht auch erscheinen mag: Als er fortging, kullerte dem Kater zum ersten Mal eine Träne von seiner schwarzen Backe.
Nicht lange ging er und kam auch schon im nächsten Dorf an, wo er sich erstmal niederließ. Doch auch in diesem war er einsam, wie noch nie zuvor. Jeden Tag fing er an zu weinen, weil er um sie trauerte. Aber was sollte er auch sonst so einsam und verlassen tun? Man hatte ihn einfach ausgesetzt - aber sowas würde Cheshire niemals glauben. Auch fing er von diesem Tag an, richtig "denken" zu können und über bestimmte Dinge nachdenken zu können. Ein weiteres Phänomenen, was wohl auch am Wahnsinn lag, der ihn immer weiter "zerfresste".
Tage, Monate, vielleicht verstrichen sogar Jahre, bis "es" anfing. Der Wahnsinn war nun eines Tages kurz davor, ihn wirklich zerfresst zu haben. Denn er fing plötzlich an, wie eine wahnsinnige Katze, jeden anzugreifen und zu versuchen diesen zu töten. Wahrscheinlich konnte man es als eine Art von Tollwut bezeichnen, die durch den Wahnsinn ausgelöst wurde. Plötzlich breitete sich in ihm nämlich diese Seuche aus, die in ihm das Bedürfnis auslöste, töten zu wollen. Dies hatte auch Erfolg, denn wie bereits erzählt, machte er sich über fast jeden her und tötete diesen anschließend auch, meistens jedoch nur mit einem gezieltem Biss in den Nacken. So ging es nur ein paar Wochen, bis er auch nach etwas anderem ähnlichen, ein Verlangen spürte. Nach was genau, wusste er selbst nicht. Als er jedoch einen wieder umbrachte, in einer kleinen Gosse, entdeckte er etwas, was er noch nie zuvor gesehen hatte. Ein blaues, schwebendes Ding, was noch nicht mal besonders groß war. Sein Gewissen verriet ihm, dass er genau danach dieses Verlangen spürte. Ohne zu zögern, geschweige denn nachzudenken, nahm er dieses "Ding" in den Mund und fing an, es zu essen. Zu seiner Bewunderung, schmeckte es für ihn auch noch vorzüglich. Genauer gesagt, waren es nun Seelen, wonach er Verlangen spürte. Nun war er wohl komplett vom Wahnsinn verschlungen worden, dieser kleiner Kater.
Doch nicht lange, und Cheshire stellte fest, dass man diese nur bekommen konnte, wenn man Menschen tötete. So ging seine Mörder-Serie weiter, und keiner schöpfte Verdacht, das ausgerechnet eine Katze sowas tat.
Monate vergingen, während er immer weiter Seelen aß und weiter zu einem anderem Wesen mutierte. Ein paar weitere Monate später, konnte man ihn nun überhaupt nicht mehr erkennen. Cheshire war kein kleiner Kater zum knuddeln mehr, nein. Er war nun die Killermaschine in Person, auch wenn man es etwas übertreiben nennen könnte. Das Erscheinungsbild des früheren Katers, war nun nicht mehr zu erkennen. Er war nun ein Dämon, ein etwas menschlicher Dämon, der noch einiges seiner früheren Gestalt behielt. Doch er ermorderte weiter, und kein Ende war in Sicht. Wären ihm damals nicht ein paar Meister mit ihren Waffen, ihm auf die Schliche gekommen. Denn es gab tatsächlich ein paar Zeugen, die überlebten und ihn als "Grinsekater" beschrieben, da man ihn wohl meist kurz mit einem verrückten Grinsen und einem glühenden, rotem Augen in der Ferne sehen konnte. Als Cheshire den nächsten umbringen wollte, griff ihn plötzlich, wie aus dem Nichts, eine ziemlich scharfe Klinge von hinten an, jedoch konnte der Kater ausweichen. Genauer gesagt, handelte es sich um einen Meister mit seiner Waffe, der dem Grinsekater auf die Schliche gekommen war. Dieser wollte den Dämon natürlich sofort zur Strecke bringen, was denn sonst. Erstaunlicherweise hielten die Zwei einen langen Kampf, anscheinend war es ein sehr erfahrener Meister, der wusste, was man tun musste. Jedoch griff er einfach den Kater unüberlegt an, anders als andere erfahrende. Als dann eine Weile verging und Cheshire nun wirklich keine Lust mehr hatte, wartete er auf einen bestimmten Moment und packte den Meister schließlich, wobei er diesen in binnen von Sekunden durch die nächste Wand hämmerte. Der Meister war allerdings noch nicht tot, jedoch geschwächt. Der Dämon hatte aber nicht wirklich mehr Lust und beendete es mit beiden sofort, als diese sich nur bewegen wollte. Gerade wollte Cheshire gehen, hörte er schon von weitem, das eine Menge von Leuten kam. Natürlich hatte der Kater keine Angst, doch er wusste genau, dass er keine Chance hatte und flüchtete deswegen in den nächstgelegenen Platz. Jedoch floh er über mehrere Wälder und Städte, was man schon fast nicht glauben konnte. Und irgendwann, wie der Zufall es doch so will, kam er in einem Wald an, in dem eine kleine Hütte stand. Die Neugier des Katers war einfach zu groß, er musste das kleine Gebäude betreten. Doch irgendwas hier löste in ihm Gefühle aus, die er schon lange nicht mehr hatte, außerdem kam ihm hier alles ziemlich bekannt vor. Er untersuchte das ganze Haus, wobei er unter einem Bett etwas fand. Dieses war jedoch voller Staub, weswegen der Dämon diesen erstmal entfernen musste. Dies ging ziemlich schnell, und dann kam das Gefühl, was er schon lange nicht mehr hatte. Trauer. Schmerz. All dies kam zurück, als er auf dem Foto einen kleinen, schwarzen Kater erkennen konnte, der in den Armen eines Mädchens lag, dass komplett in Weiß gehüllt war. Ein kleiner Luftzug brauste durch die Hütte, wegen dem offenen Fenster, wobei die Glocke klingelte, die er mit einem rotem Band um den Hals trug. Kurz lief ihm noch eine Träne über die Wange, bis er sich fasste und das Foto auf das Bett legte. Er wollte sie nun unbedingt wiedersehen, jedoch war keiner in der Hütte und so beschloss der Kater, sie zu suchen. Und wenn er sie gefunden hätte, würde er so stark sein, dass er sie nun für immer beschützen könnte.
Bis heute mordet Cheshire immer noch, um sie zu finden und dann stark genug zu sein, sie wirklich beschützen zu können.

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