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 Kabegami [Esper-Meisterin]

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Maki Baki o:

Maki Baki o:

Anzahl der Beiträge : 12
Der Charakter : Kabegami [Esper-Meisterin] Img_3114


Kabegami [Esper-Meisterin] Empty
BeitragThema: Kabegami [Esper-Meisterin]   Kabegami [Esper-Meisterin] Icon_minitimeDi März 18, 2014 8:28 pm

Allgemeines:

Bild:
Aussehen:
 

Name:  Kabegami (Kabe-chan)

Geschlecht: Weiblich

Alter: 15 Jahre

Größe: 161cm

Geburtsort: Japan

Rasse: Esper-Meisterin

Aussehen: Ihre Kleidung ist sich meistens ziemlich ähnlich. Für gewöhnlich trägt sie enge kurze Hosen und darüber ein ärmelloses Hemd, welches mit einem langen und breiten Band zusammengebunden wird. Oft läuft sie auch einfach barfuss herum, weil sie es liebt, die unterschiedlichen Gegebenheiten des Bodens zu spüren.
Ihr Haar ist schneeweiß mit einem roten Mal, das sie auch auf der Schulter trägt. Ihre zwei Zöpfe sind mit einem Glöckchenband zusammen gemacht, wodurch man sie immer hört, wenn sie angehüpft kommt. Die immer fröhlichen Augen nehmen fast das ganze Gesicht ein und strahlend jeden an, der ihr begegnet. Selten ist sie ohne ein Lächeln anzutreffen.


Charakter

Charakter Eigenschaft:
Ihr Charakter ist sehr kindlich geprägt und sie ist wie ein kleines, verspieltes Kätzchen. Ihre Naivität ist eine ihrer größten Schwächen und liegt den meisten Fehlern zugrunde, die sie macht. Doch das ist auch durchaus eine liebenswerte Eigenschaft, für die sie viele lieben. Ihre Brüder sind das heiligste auf der Welt und sie würde für die beiden durch Feuer gehen.
Sollten es sonst keine Katastrophen geben kann sie niemand vom schlafen abbringen, denn damit verbringt sie ungefähr 80% der Zeit.
Die Jahre beim Dämon haben sie sehr geprägt und auch einige Dinge in ihren Kopf gepflanzt, die sie manchmal wirklich nachdenken lassen und etwas erwachsen erscheinen lassen. Doch sonst hat der Katzendämon es nicht geschafft, ihr wahres Selbst zu verdrängen. Sie hat sich kein bisschen geändert und will jeden Tag mit den zwei für sie wichtigsten Personen verbringen: ihren Brüdern.

Vorlieben:
- Mittagsschläfchen
- ihre beiden Oni-chans x3
- süße Dinge
- Milch
- Fische
- Wärme
- Gesellschaft

Abneigungen:
- Einsamkeit
- saure und gruselige Dinge


Fähigkeiten

Stärken: Trotz fehlender Stärke ist sie sehr flink und gelenkig. Sie beherrscht so einige akrobatische Kunststücke und ist dank ihrer Größe auch nicht leicht zu erwischen.
Sie beherrscht den Bogen bis zur Perfektion und ist sehr stark im Fernkampf. Sie könnte einen Apfel aus 200 Metern Entfernung genau in die Mitte treffen.
Im Nahkampf fehlt es ihr zwar an Stärke, doch ihre Schnelligkeit lässt sie so schnell und aus allen Richtungen angreifen, dass der Gegner schnell den Überblick verliert. Sie wurde auch im Schwertkampf geschult, den sie genauso gut wie den Bogen gemeistert hat. Ihre geringe Kraft gleicht sie mit Präzision und Technik bei der Wahl der Schlagpunkt aus.
Dazu passend besitzt sie eine sehr gut austrainierte Ausdauer und hält auch extreme Belastungen aus (natürlich immer noch im realistischen Bereich).

Schwächen: Freie Flächen und weite Landschaften passen nicht sehr gut zu ihren Fähigkeiten. Sie braucht Deckung und am besten große Erhebungen um ihre Esperkräfte einsetzen zu können. Auch ist sie nicht der Typ für intensives Kräftemessen. Sie sieht aus wie ein kleines Mädchen und sie ist auch ein kleines Mädchen. Auch mit Klingen und Schwertern ist sie nicht sehr erfahren.
Gegner mit gutem Gehör können sich auch an ihrem Glöckchen orientieren. Es ist nicht so, dass Kabegami dieser Nachteil nicht auffallen würde, jedoch ist diese Glocke ein Geschenk ihrer Eltern und das einzigste, was sie von zu Hause mitgenommen hat.

Kampfstil: Auch im Kampf kommt ihre kindliche Seele durch, was aber nicht unbedingt schlecht sein muss. Sie nutzt ihre Fähigkeiten komplett aus und verhält sich meist sehr sprunghaft.
Das Hauptaugenmerk ist hier auf ihre Schnelligkeit gelegt, mit der selbst stärkere Gegner zu schaffen haben. Ihre fehlende Körperkraft muss also nicht heißen, dass sie muskulösen Gegnern sofort unterlegen ist. Mit Intelligenz und Geschwindigkeit kann man schon eine ganze Menge ausgleichen und vor allem, wenn sie so gut genutzt werden wie von Kabegami.
Angst hat die Kleine vor keinem Kampf, doch getötet hat sie bisher noch nie (Kishineier ausgenommen. Sie weiß dass es irgendwann soweit kommen wird, doch diese Tatsache verdrängt sie.

Partner: Moegami und Gekigami

Seelenresonanzen mit Moegami:
- Ewige Asche
- Ewiger Sarg
Seelenresonanz mit Gekigami:
- Toradora

Esperkräfte:
Catwalk: Diese Fähigkeit schaltet für sie in begrenztem Maße die Anziehungskraft ab und bedarf auch keiner richtigen "Aktivierung" (wird also automatisch durch ihren Willen bewirkt). Sie kann an Wänden und Decken laufen, ganz ungeachtet der Geschwindigkeit die sie hat. Senkrechtes oder umgedrehtes Stehen ist auch kein Hindernis für sie. Für sie ist es als würde sie ganz normal auf dem Boden stehen und normale Bedingungen würden herrschen. Im Kampf ist dies sehr praktisch, da sie sich zum Beispiel von der Wand abstoßen kann und so mit erhöhter Geschwindigkeit auf den Gegner zuspringt, oder auch ganz aus seinem Blickfeld verschwinden. Wer sucht den Gegner schon über dem eigenen Kopf.
Zudem besitzt die die Sprungkraft einer wahren Katze. Fälle aus tiefer Höhe sind für sie nichts; sie landet immer auf ihren Pfoten...äh Füßen.

Schallwahrnehmung: Bisher zeigt sich diese Fähigkeit nur selten, dann aber umso heftiger. Sie kann es noch nicht unterdrücken und manchmal passiert es einfach. Normale Schallarten wie Musik oder Stimmen von Menschen in der Nähe nimmt sie sehr laut wahr. Sie kann andere auf große Entfernung belauschen, muss dabei aber verkrampft versuchen, alle näheren Geräusche auszublenden um zu verstehen.
Infrafrequenz (niedrige Frequenz) und Ultraschall (hohe Frequenz) kann sie nur in ihrer Exceedform wahrnehmen. In ihrer unkontrollierten Form wird diese Fähigkeit zum Nachteil aller Parteien. Geräusch die sonst niemand hört, wie Radiofrequenzen und elektrische Spannungen aus anderen Geräten, gehen unkontrolliert auf Kabegami ein und dröhnen ihr förmlich das Hirn zu. Das macht sie immer wilder und lässt sie kaum stillstehen.

Resonanzanalyse: Sie kann in sekundenschnelle die Resonanz zweier Seelen analysieren, wenn ihr zwei vereinte Gegner gegenüber stehen. Sollten diese beiden nun eine gemeinsame Attacke haben oder eine Resonanz vollführen, kann sie einen hochfrequenzierten Ton ausstoßen, der sich als schrilles Kreischen zeigt. Dieses Geräusch stört die Resonanz und lässt sie zerbrechen. Nachdem der Ton geendet hat ist natürlich alles wieder normal und doch sorgt diese Störung für einen kleinen Vorteil.
(Diese Attacke wird sie vorerst nicht können und erst einsetzen, wenn sie das erste Mal in irgendeinem Kampf total ausrastet)

Frequenzanalyse: Eine Art Selbstmord-Kommando. Sie kann eigentlich jede Attacke auf ihre Frequenz untersuchen, genau wie eine Resonanz. Hier jedoch nutzt sie dieses Wissen anders. Sie gleicht ihre eigene Körperfrequenz und die ihrer Seelenwellenlänge die der gegnerischen Attacke an und nimmt sie komplett in sich auf. Dieser Angleich hält aber nur in der Sekunde des Verschmelzens und sorgt dafür, dass auch Großflächige Attacken vollständig absorbiert werden. Danach jedoch bekommt sie die komplette Ladung ab, die sie von innen heraus verletzen.

Exceed: Bisher zeigt sich nur die rote Aura um ihren Körper, wenn sie an ihrer Grenzen geht. Die Reichweite ihrer Angriffe verdoppelt sich, jedoch sind noch keine neuen Attacken hinzugekommen.
(Zum RPG-Einstieg wird sie diese Technik auch nicht benutzt haben und ihre Aura ist bisher noch nie aufgetreten.)

Exceed-Farbe: ein Glühendes Rot

Besondere Fähigkeiten: -


Biographie

Ziel: “Der wirbelnde Strudel aus Unheil unter mir trieb mich in diese Höhen. Von diesem Platz aus beobachte ich untere Welt und ihren Niedergang. Wenn meine Kraft erneut gebraucht wird, erschaffe ich mit Freuden eine Brücke aus Hoffnung in euer Reich.“
--> Heißt soviel wie: Obwohl sie sich vor anderen versteckt hielt, so ist sie doch jederzeit gewillt ihnen zur Hilfe zu Eilen und über ihren schatten zu springen. Zu Beginn ist es ihr Ziel ihre Brüder wiederzufinden. Später wird sie alles dafür tun, um sie nicht wieder zu verlieren.

Story:
„Die Legende der 12 Zodiac: Es begab sich einmal, dass der Kaiser entschied ein Festmahl zu veranstalten und somit Tiere zu ernennen, die einen Sitz im Zodiac-Zirkel erhalten sollten. Auf diese Weise, so dachte er sich, könnten sich die Menschen den Zirkel besser merken.
Zu dieser Zeit waren die Katze und die Maus sehr gute Freunde. Sie waren sehr aufgeregt über das kommende Fest und beschlossen, sehr früh zum Palast zu gehen. Doch die Katze war eine kleine Schlafmütze. Selten wachte sie vor Nachmittag auf. Deshalb, einen Tag vor dem Fest, bat sie die Maus sie am nächsten Morgen zu wecken.
Als die Sonne aufging, erwachte die Maus und trat allein den Weg zum Palast an. Als die Katze schließlich aufwachte, war es später Nachmittag und sie wusste sofort, dass es zu spät war. Sie fühlte sich verraten und betrogen. Nie wieder bekam sie die Gelegenheit den 12 Zodiac anzugehören und war fortan ein Außenseiter.
Der Maus schwörte sie ewige Rache und das ist wahrscheinlich der Grund, warum Katzen Mäuse jagen.“
„Mami, Mami, ich mag diese Geschichte nicht,“ weinte die keine Kabe-chan. Sie kuschelte sich tiefer in das Kleid ihrer Mutter, auf dessen Schoß sie saß.
Es war Abend und sie hatte ihrer 3-jährigen Tochter gerade eine Gutenacht-Geschichte erzählt. Dass sie so eine Reaktion erhalten würde, hatte sie nicht gedacht.
Sie nahm die Kleine in den Arm.
„Keine Sorge, die Katze mag sich mit der Maus vielleicht nicht mehr verstehen, aber die anderen Tiere haben sie immer noch ganz doll lieb.“
Kabe-chan lächelte wieder ein bisschen.
„Wirklich? Und wer am meisten?”
“Mhh...ich weiß nicht,“ überlegte die Mutter und suchte wahllos zwei Tiere aus. „Vielleicht der Tiger und der Hahn.“
„Neee...der Tiger würde die beiden anderen doch bestimmt fressen,“ sie machte ein schauderndes Gesicht.
„Okay, okay, aber die Hauptsache ist doch, dass die kleine Katze nicht allein ist und es auch nie sein wird.“
„..nicht...allein...“ murmelte Kabe-chan als sie auch schon, wie so fast jedes kleine Kind, mitten im Satz einschlief.

Nur einige Wochen nach diesem unbeschwerten Gespräch verstarben ihre Eltern.
Ihre Brüder, Gekigami und Moegami, hatten sie am späten Nachmittag in das Zimmer der beiden gelassen. Sie wurde mit lächelnden Gesichtern empfangen und durfte sich zwischen ihre Eltern ins Bett legen. Mehrer Stunden saß die ganze Familie so zusammen und erzählte lustige Sachen.
Kabegami verstand nur nicht, wieso ihre Brüder so ernst guckten. Wieso freuten sie sich nur nicht?
Für die Kleine war die Sache viel zu kompliziert...
Als es draußen schon dunkel war brachte Gekigami sie schließlich ins Bett. Bevor sie an seiner Hand das Zimmer verließ wurde sie von ihrer Mutter und ihrem Vater noch einmal ganz lange umarmt.
Sie wurde immer verwirrter.
Später als sie im Bett lag waren ihre Gedanken so angeregt, dass sie einfach nicht einschlafen konnte. Barfuss tapste sie also durch den Flur und spähte erneut in das elterliche Schlafzimmer.
Überall standen Kerzen und ihre Brüder knieten vor dem Bett. Niemand sagte etwas. Alles war still.
„Nii-chan..?“ sagte sie leise an ihre Brüder gerichtet.
Erschrocken fuhren beide herum. Ehe sie sich versah kamen die beiden zu ihr und schlossen die Tür hinter sich.
„Das ist nichts was du sehen solltest,“ sagte Gekigami. Er war der Älteste von uns und inzwischen 14. Moegami stand, mit seinen fünf Jahren weniger, hinter ihm.
„Was...was ist mit Oto-san und Oka-san?“
Keiner der beiden sagte etwas...sie nahmen mich nur in den Arm und taten etwas, wofür sich große Brüder sonst eigentlich zu schade waren; sie schliefen bei ihr.

In den folgenden Jahren lernten die drei Geschwister den Tod der Eltern zu verkraften und alleine durchs Leben zu kommen. Gekigami und Moegami entwickelten einen starken Beschützerinstinkt ihrer kleinen Schwester gegenüber und waren ebenso darauf aus, den letzten Willen ihrer Eltern zu erfüllen.
Das wiederum bedeutete dass sie kämpfen mussten. Da sie Kabegami ja nicht einfach alleine zu Hause lassen konnten wurde sie einfach mitgenommen und schon bald bildete sie die kleine Fangemeinde der beiden jungen Waffen.
Sie war nicht dumm und machte nie irgendwelche unsinnigen Aktionen. Sie blieb während der ganzen Kämpfe stumm und leise in ihrem Versteck und fieberte ihren Brüdern nach.
Für sie bestand ihre ganze Welt aus diesen beiden Jungen. Sie waren ihre Familie, ihre Helden und ihre besten Freunde.
Wenn sie mal wieder gewonnen hatten kam sie immer jubelnd auf die beiden zugesprungen und kletterte einem von ihnen auf den Rücken, sofern sie das noch aushalten konnten.

Manchmal nahmen sie ihre komplette Waffenform an und ließen Kabegami damit üben. Schließlich wollten die drei ja später auch zu dritt auf Missionen gehen. Das kleine Mädchen war in solchen Momenten immer hellauf begeistert.

Doch dieses geschwisterliche Glück sollte schon bald ein jähes Ende finden...
Es war Kabegamis zehntes Lebensjahr und einer der Tage, wo Gekigami mal wieder ganz faul und bewegungsunfähig zu Hause am Tisch saß und „meditierte“. Es gab zwei Möglichkeiten an solchen Tagen für die kleine Schwester, dich zu beschäftigen. Entweder Papierkügelchen nach dem Ohr ihres ältesten Bruders zu werden und laut aufzuschreien, wenn sie traf; oder sie begleitete ihren zweitgrößten Bruder auf seine Einzelmission.
An diesem Tag tat sie Zweiteres.

......

Moegami ging dem Kishinei mit voller Leidenschaft an die Gurgel und es sah so aus, als ob dieser Kampf wirklich nicht lange dauern würde. Ab und zu grinste er zu Kabegami rüber, die sich hinter einem der großen Felsen versteckte, die sich über die hügelige Landschaft verteilten. Es waren zwar nur wenige Baumgruppen in der Nähe, doch trotzdem war das Gebiet mehr als unübersichtlich. Moegami hatte den Dämon absichtlich dorthin gelockt um sich vollkommen austoben zu können.

Kabegami hingegen war heute irgendwie nicht ganz bei der Sache. Sie war zwar außergewöhnlich, hatte jedoch immer noch die Konzentrationsfähigkeit von einem kleinen Kind. Als sie merkte dass bei diesem Kampf nicht viel passieren würde, begann sie, sich in der Gegend umzusehen, Blumen zu pflücken und Schmetterlingen nachzujagen. Ehe sie sich versah war eine gefährliche Entfernung zwischen ihr und ihrem Bruder entstanden, was sie jedoch nicht bemerkte. Viel interessanter war diese große wuschelige Katze von der Größe eines Tigers, die einige Meter vor ihr im Gras hockte.
Erstaunt starrte Kabegami sie an.
Wo kam die denn plötzlich her? Oder saß sie schon länger da?
„Gegrüßt seist du, Erdenkind.“
Kabegami quietschte erschrocken und stolperte zurück.
„Hab keine Angst, ich mag ein Dämon sein, doch ich habe keine bösen Absichten. Obwohl...das ist vielleicht Ansichtssache,“ sinnierte der Katzedämon vor sich hin. Er erhob sich und kam zu dem kleinen Mädchen.
Sie hatte keine Angst, doch war es einfach so, dass sie noch nie etwas anderes mystisches gesehen hatte außer einem Kishinei.
„Was machst du hier, Kätzchen?“ fragte sie mit leisem Stimmchen.
Der Dämon lachte laut auf: „Es ist lange her seit es jemand gewagt hat, mich bei so einem Namen zu nennen. Aber um deine Frage zu beantworten: ich suche.“
Kabegami war mit dieser Antwort überfordert. Sie sah sich um: „Soll ich dir helfen? Was hast du denn verloren?“
Könnten Katzen lächeln, hätte diese es wohl getan: „Etwas das nicht so leicht zu finden ist. Aber ich habe das Gefühl dass ich schon ganz nahe dran bin.“
Der verheißungsvolle Blick, mit dem der Dämon Kabegami fixierte, entging ihr. Ebenso das gierige Funkeln seiner Augen.
Das Mädchen sah in die Richtung, in der ihr Bruder sein sollte. „Ich werde dir helfen! Wichtige Sachen darf man nicht vergessen. Aber ich muss Heut Abend wieder zu Hause sein, sonst machen sich meine Brüder Sorgen.“ Aus ihr sprach die reine Naivität und die Unwissenheit über Lügen und Intrigen. Sie hatte noch nie erfahren müssen, wie durchtrieben ein Geschöpf wirklich sein konnte. Den Kampf gegen die Kishineier war bisher nicht mehr als ein lustiges Spiel gewesen.
Doch in diesem Moment, wo sie entschied dem Dämon zu helfen, begann ihre Erkenntnis.
Wenn sich Kabegami in den nächsten Jahren an diesen Moment erinnern würde, würde sie alles in Zeitlupe sehen.
Der Dämon trat mit einer Pfote kräftig auf und ein leuchtender Kreis schloss sich auf der Erde um die beide.
In der Ferne hörte Kabegami ihren Bruder verzweifelt einen Namen schreien.
Doch als sie sich umdrehte, begann die Welt zu verschimmen...und schließlich verdunkelte sie sich.

Kabegami weigert sich über die folgenden 5 Jahre auch nur darüber nachzudenken. Sie begriff sehr bald dass der Dämon sie hereingelegt hatte. Er lebte alleine in einem alten Turm mitten im Nirgendwo. Er war einsam, doch um jemanden zu sich zu holen brauchte er dessen Einverständnis. Das kleine verträumte Mädchen war ein gefundenes Fressen für ihn gewesen.
Sie konnte nicht sagen dass er sie schlecht behandelte...im Gegenteil. Er war distanziert aber überaus nett, gab ihr Essen und unterhielt sich jeden Tag mit ihr.
Kabgami antwortete in Gleichgültigkeit. Der letzte Schrei ihres Bruders verfolgte sie. Jeden Tag fragte sie sich mehr wieso sie das nur getan hatte.
Und diese Zeit am Tag hatte sie mehr als genug. Denn dieser Turm war hunderte Meter hoch und besaß keinen Ausgang. Nur ein Fenster und einen Balkon. So blieb ihr nichts anderes übrig als dort zu bleiben wo sie war.
Tag für Tag gehörte sie mehr zu dieser zweifelhaften Umgebung. Die Nähe des Dämons veränderte sie dazu noch körperlich und wer weiß wie dieses Ungeheuer in Katzengestalt sie noch beeinflusste. Niemand weiß ob es seine Absicht war, doch schließlich wurde immer mehr klar, dass sich Kabegami zum Esper entwickelte. Letzten Endes wurden die Fähigkeiten, die der Dämon Kabegami verlieh, ihm selbst zum Verhängnis. Sie schaffte es dem Turm zu entfliehen und betrat die ihr vollkommen fremde Welt, um zu ihren Brüdern zurückzufinden.
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BeitragThema: Re: Kabegami [Esper-Meisterin]   Kabegami [Esper-Meisterin] Icon_minitimeDi März 18, 2014 8:38 pm

Anmerkung:
Wurde bereits schon vor langer Zeit angenommen und wurde nur repostet ^^

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