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 ..::The Fall of Akemi Tomura::..

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Akemi Tomura

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BeitragThema: ..::The Fall of Akemi Tomura::..   Fr Jul 22, 2016 2:49 am

Wer; Akemi Tomura | Darcan [spielt allerdings einen 'neuen' Charakter] | Sollte aber Interesse bestehen, so möge sich die Person doch gerne entweder bei meiner Wenigkeit oder meinem Kumpanen via PN melden. Wir freuen uns natürlich über weitere Teilnehmer, insofern würde zudem keine Postreihenfolge herrschen, da wir das Ganze ruhig und entspannt angehen wollen, zumal wir zwei erst wieder richtig nach mehreren, gelegentlichen Pausen ins Schreiben reinfinden müssen.

Grundplot; In einer nicht allzu fernen Zukunft, in der die Ära der Schatten einen Angriff auf die Shibusen einleitete und unschöne Geschehnisse sich ereigneten, streift die Death Scythe Akemi Tomura durch die Welt, vergeblich suchend nach einem Sinn oder gar einem Weg endlich zu vergehen. Zu ihrem eigenen Pech begegnet sie dort einem Kishin-Ei, gehüllt in kindgleicher Kleidung und in der Gestalt einer scheinheiligen Neko, das es tatsächlich vermag, ihren so lange unter allen Mächten unterdrückten Wahnsinn zu wecken. Und so fällt sie fortan unter 'Kyubeys'  Leitung stetig tiefer in den Wahn...
Die ursprüngliche Version, von Eigentum unter Hyperaktivität verfasst:
 

Ende/Ziel?; Sobald sich die Schwarzhaarige die Seele einer bestimmten Unsterblichen einverleibt hat und somit ihre Transformation zum Kishin vollzieht, endet das RP. Insgesamt wird es in Ingame-Zeit in etwa mehrere Jahre dauern, eine konkrete Zahl zu nennen, ist aber bislang nicht möglich. Alleinig schon der Übersicht wegen haben wir nicht zwangsläufig vor, jedweden Tag zu tippen, sondern wenigstens die relevanten und vlt. ebenso gewichtigsten Ereignisse niederzuschreiben.

Grund; Aufgrund unserer bisherigen Planung musste ich leider feststellen, dass es wohl nicht möglich sein wird, Akemis Zeit als dunkle Death Scythe zu spielen. Ich, die diese Phase als einer der wichtigsten und zugleich interessantesten Zeitspannen erachtet, insbesondere wegen der großen Charakterentwicklung, finde das selbstverständlich ausgesprochen schade und deshalb haben Darc und ich bereits vor Monaten beschlossen, es im Off-Play zu rp'n. Zunächst lag es in unserer Intention, es außerhalb des Foris zu bestreiten, nach aber mittlerweile einigen Monaten und gewissen Ausfällen, wollen wir es nun hier posten. Kann ja sein, dass jemand mitlesen möchte. Oder sow.
Jedenfalls möchte ich noch kurz erwähnen, dass sich bitte niemand darüber wundern soll, wieso denn bitteschön mein Post direkt hier nach folgt und ab einer Stelle, die aber mit --- abgegrenzt sein wird, vlt. plötzlich etwas anders als der vorige Schreibstil klingt, ab dort habe ich nämlich heute weitergeschrieben, damit wir endlich mit dem Mist zu beginnen vermögen.
Und zu allerletzt.....enjoy!

*Wir haften für keinerlei Augenkrebserkrankungen oder anderweitigen Beschwerden, die infolge des Lesens unserer Texte entstehen könnten*
*Bitte verwerfen Sie insofern das Gelesene und schlagen Sie uns oder unsere Mitarbeiter der Tomucifer Co.KG*


Zuletzt von Akemi Tomura am Fr Jul 22, 2016 2:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Akemi Tomura

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BeitragThema: Re: ..::The Fall of Akemi Tomura::..   Fr Jul 22, 2016 2:54 am

!ACHTUNG! Textschwall !ACHTUNG!


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Tag ??? || Jahr ??? || Soul-Counter; 0



„Wo….?“ , flüsterte sich die Schwarzhaarige selbst zu, als sich ihre Augenlider sacht öffneten und gleichgültige Male zu blinzeln begannen, denn ihr bot sich lediglich eine verschwommene Sicht, hinter deren Fassade sie vorerst nicht zu schauen vermochte. Erst nach abermaligen Versuchen gelang es ihr schließlich, sodass sich ihr momentaner Aufenthaltsort unverzüglich preisgab – Grautönig und fahl waren die Gemäuer des mickrigen Raumes, in dessen Sphäre maximal zehn Personen zu rasten wüssten. Trist wie bleich dagegen war jedweder Stein der antiken Mauern, in deren Gut sich bereits Risse auftaten und teils zerborstene Gesteinstrümmer ihren Platz fanden, hatte doch das Rad der Zeit offensichtlich seine Spuren hinterlassen. Dennoch bekennte direkt vor der Schwarzhaarigen ein Glastisch seinen Fleck, dessen Oberfläche ein mit diversen Süßigkeiten gefüllter Korb und ein blankes Papier zierten. Aus willkürlichen Rillen floss purpurne, äußerst dickflüssige Flüssigkeit zum brüchigen Boden hinab, tränkte diesen in der entsprechenden Farbgebung und ließ aus unerfindlichen Gründen Dellen daraus resultieren, über die sich jedoch die Death Scythe keine weiteren Gedanken scherte, weshalb auch immer. Dafür registrierte sie allerdings rasch den fragilen Stuhl, der ihr als Sitzfläche zu dienen schien, während der geläufige Henkersknoten knapp über ihrem Haupt pendelte und ihr ein mulmiges und zugleich unsicheres Gefühl vermittelte. Irgendetwas…ja, irgendetwas differenzierte sich dermaßen, dass es sich mitnichten mit der Realität zu messen hatte, dem war sie sich durchaus bewusst. Aber was? Für gewöhnlich wäre sie in der Lage gewesen, dies augenblicklich zu beantworten, doch diesmal handelte es sich um eine wahrliche Herausforderung, welche es zu überwältigen galt. Komischerweise hinterfragte die Schwarzhaarige nicht einmal die skurrilen Befunde der Räumlichkeit, ihre Logik, noch sonst dergleichen – Viel mehr konnte man beteuern, sie leide unter Halluzinationen. Jedenfalls schenkte sie zwar solchem keinerlei Aufmerksamkeit, widmete ihren Fokus aber dem Blatt mit der mutmaßlichen Leere, die sich tatsächlich als Täuschung entblößte, als sie es sich krallte, die gegensätzliche Seite begutachtete und las.

Why do you had to survive? Why?

Weit öffneten sich ihre Augen, kräftig schluckte sie und ihr gesamter Körper erbebte, ehe ein scheues Knurren ihrer Kehle entfuhr. „N-Nein…nein, nein, nein, nein….“ , schluchzte sie, verkniff sich aber bestmöglich die Tränen, was ihr wiederum kaum gelang. Alleinig diese Worte lösten einen gewaltigen Gefühlsausbruch aus und entsannen sie an gewisse Tage, Momente und auch Zeiten, die niemals hätten vergehen dürfen. Herzklopfen brach förmlich innerhalb ihres Leibes aus und erschütterte sie rückgratlos, wobei das Blatt langsam aus ihren Händen glitt, somit zu Boden sank und sie sich dezent zurücklehnte, häufiges Schniefen folgte. Etliche Monate schon trat sie regulär auf, diese sogenannte Unruhe. Sie konnte sich dieses „Phänomen“ in keinerlei Weise erklären, außer, dass sie beinah mit einem Herzinfarkt verwechselbar war, umso schneller die Zeitspanne sich erweiterte. Mittlerweile hatte sie enorme Maße angenommen und dementsprechend gestaltete sie eben ihr Gemüt nicht angenehmer. Gerade war sie im Begriff, ihre Knie anzuziehen und sich unter ihren Handflächen zu verkrümeln, zuckte sie schlagartig zusammen, als sie ein quietschendes, ja, gar ohrenbetäubendes Geräusch vernahm. Ihr Kopf erhob sich sogleich und sie sprang auf, schritt auf die Tür zu, die sich auf einmal an der Frontwand gebildet und selbstständig herausgehauen hatte. Vorsichtig zwängte sie diese beiseite, woraufhin sich ein schier endloser Gang vor ihren Füßen erstreckte, seine Konstruktion sowie Streichung der eingeschränkten Fläche gleichkommend.

Gone…

Ein fremdartiges, aber trotzdem vertrautes Kribbeln durchfuhr ihren Körper in binnen von Sekunden, eine familiäre Aura erfüllte die Atmosphäre kurzzeitig und eine behagliche Wärme sendete sie aus, bevor sie gänzlich von der Bildfläche verschwand, es den Anschein hegte, sie wäre bloße Einbildung gewesen. Irritiert musterte sie jeden einzelnen Fleck, hatte sie doch die schwache Präsenz eines bestimmten Freundes zweifellos wahrgenommen, soweit ihre Sinne sie nicht zu belügen probierten. Doch ein Seufzen entglitt ihrer Kehle, immerhin war er nirgends vorzufinden. Außer die unermessliche Finsternis, deren Gewand den Pfad verschleierte und ins Ungewisse führte, gab es nichts, das über einen wohlmöglichen Ausgang verfügen würde. Sich im Klaren bezüglich dessen, wischte sie ein letztes Mal über ihre Augen, die ja vorher noch wenige Tränen vergossen hatten, und begab sich sodann auf den Weg, um erwähnten Ausweg hoffentlich zu finden.



Keuchend und doch rhythmisch erklang der Atem der Schwarzhaarigen, als diese den Flur entlang hetzte und es keineswegs in ihrer Intuition lag, an Ort und Stelle zu verharren, geschweige denn ihren Spurt zu pausieren. Dutzende Schritte ertönten hinter ihrem Rücken, gewannen kontinuierlich an Lautstärke und einhergehend ebenfalls an Geschwindigkeit, womit sie der Death Scythe stetig näher rückten. „Verdammt…“ , zischte sie, führte ihren unaufhörlichen Lauf fort. Nebenher erlosch allmählich die herrschende Stille aufgrund eines Chores, dessen verzerrten sowie ominösen Stimmen allesamt mittels ihres Nuschelns den Korridor durchhallten. Die gewisperten Worte glichen Gibberisch und waren schwer zu erhören, doch konzentrierte man sich genügend, so war ihr Kontext durchaus sinngemäß.

Useless…such useless…
Don’t you have any regrets?
You’re very lonely.
Nobody would miss you, wouldn’t they?

Keinesfalls erfasste sie jegliche Phrase korrekt, allerdings war auch nicht mehr vonnöten, da bereits erneut Tränen hervor quollen und sie zum Schniefen verleiteten. „H-Hört auf…bitte….“ Mithilfe ihrer Hände dämpfte sie die Gesänge, indem sie sich ihre Ohren verdeckte. „BITTE!“ Soeben absolvierte sie die letzte Silbe, das endgültige Wort, stürzte sie die Treppe hinunter, deren teils zerfurchten Stufen längst zu bröseln anfingen und deren Existenz sie zuvor nicht eingefangen hatte. Ein leises Zischen entrann ihren Stimmbändern, als sie endlich das Ende erreichte und sanft den Kopf schüttelte, obgleich sie keine Schmerzen verspürte, was sie jedoch irgendwie nicht in Frage stellte. Langsam richtete die Death Scythe ihren Oberkörper auf, ließ sich dabei alle Zeit der Welt und bedurfte einen klitzekleinen Augenblick, um das Geschehene zu realisieren. „Wa-“ Weiter kam sie nicht. Abrupt stockte ihr Atem, ihr Puls schoss noch um einiges höher und trotz dessen gefror ihr buchstäblich das Blut in den Adern. Das Gelächter hielt inne, Schweigen beanspruchte die Atmosphäre komplett für sich, und Akemi vermochte nichts anderes zu bewerkstelligen, als das, was in unmittelbarer Nähe niedergeschrieben war, mit schockierter Mimik zu betrachten. Karmesinrot trug die Inschrift als Ton, eingraviert war sie in das altertümliche Fundament unterhalb ihrer Füße – Nichts, nur ein schlichtes Gekrakel aus vermeintlichem Blut.

IT'S YOUR FAULT

Sie schluckte. „N-Nei-Nein…“ In rauen Massen liefen die Tränen über ihr Gesicht. „….Da-Das kann…das kann nicht…“ Pechfarbene Flüssigkeit zwängte sich durch die Fugen des passierten Ganges, tauchte seine Stätte in völlige, undurchdringliche Schwärze, bevor die Substanz die Treppenstufen abwärts  rann. „M-Mei-Meine…S-Sch-Schuld……..?“ Ein lautes Schluchzen, folgende Schniefer und sie umklammerte sich selbst, krallte ihre Finger geradezu in ihre Arme und wimmerte. Nochmal erhoben sich die Stimmen des Chorus, schrill und hoch, sodass sie sich auf Ewig ihr ins Gedächtnis brannten und unterlegt mit einem derartig verspottenden Ton, wie es nur von einem Kleinkind hätte stammen können. „It’s YOUR fault! It’s YOUR fault!“ Tosendes Gelächter brach innerhalb der Masse aus und trieb die Schwarzhaarige regelrecht in den Wahnsinn. Ihr Herz brannte unter der unerträglichen Pein und Schuld und Sünde in ihrem Geist loderten auf, wie sie es noch nie zuvor verübt hatten, und verstärkten den Tränenfluss, aus dessen Tropfen Bilder aufflammten, als sie starr in der Schwerelosigkeit verweilten. Szenen aus jener, schicksalhaften Nacht präsentierte ihr scheinheiliger Glanz, unter deren Firmament sie einst gelähmt mitansehen musste, wie der jähe Angriff der Hexe Millimeter an ihrem schützenden Leib vorbei wich und stattdessen die Kehle ihres Geliebten durchschnitt, so, als wäre er bloß eine minderwertige Stoffpuppe gewesen. Ausschließlich sie zeichnete sich verantwortlich für besagten Verlust, den sie ihrer Schwäche und Nutzlosigkeit zu verdanken hatte, für den sie sich bis heutzutage schämte, nein, bezichtigte, ja, gar verurteilte - Man war nicht annähernd in der Lage in Worte zu fassen, wie mächtig ihr Hass auf sie selbst war. Es schien fast, als ob die Schatten ihrer Vergangenheit sich zusammengerottet hätten, um gemeinsam ihre Fehler aus Zeiten, die sie noch nicht kontrollieren konnte, vorzuhalten und sie solchermaßen zu zermartern, dass ihr ganzes Sein invalide würde. „Meine…“ Die sumpfige Masse dehnte sich heimlich und geschickt unter Akemi aus, ihre Augen wurden glasig. „…Schuld…“ Schrittweise erklomm die Flüssigkeit nun die Wände und tröpfelte daraufhin geringfügig die verseuchte Decke herunter, bis ein Einzelner ihre Wange erhaschte und sie dadurch aus ihrem tranceartigen Zustand riss. Doch bäumte sich unterdessen die Substanz auf, schnappte und zerrte gnadenlos an ihren Gliedmaßen. „N-Nein.“ , flehte sie, untermauert von einem deutlichen Schniefen, während sie sich mit allen Mitteln zu wehren und ebenso zu befreien versuchte. Die Stimmen hingegen ergötzten und labten sich an dem Anblick, äußerten es offenkundig anhand ihres gellenden Gekreisches, verstummten allerdings, sobald sich die Schwarzhaarige erfolgreich löste.
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Ohne ihre Kehrseite eines Blickes zu würdigen, stürmte sie umgehend gen dem Licht am Ende des Tunnels. Die zuvor ausgelaugten Farbgebungen verliefen in mehrere, durchaus prächtige Farben und ein überwältigendes Farbspektrum eröffnete sich ihr für einen Augenblick, als hätte der Himmel tatsächlich auf Erden an Existenz gefunden. Kraftvoll und schon fast grenzwertig waren die verschiedensten Nuancen des vermeintlichen Regenbogens, doch beschwichtigen konnte er ihr Gemüt mitnichten. Stattdessen betrat die Schwarzhaarige nach der Durchquerung ihres mutmaßlichen Todes eine großflächige, ja, gar unermessliche Halle. Die bunten Tönen, welche vorher erstrahlt und die davor dagewesenen bleichen Paletten erlöst hatten, gingen mittlerweile erneut in gleichermaßen monotone Farben über, besaßen aber im Gegensatz wenigstens annähernde Intensität. Das nun erfolgreich überwundene Gemäuer entpuppte sich als merkwürdigerweise mickrige Kammer, getaucht in zahllose dürftige wie beige Töne und umringt von einem Tal aus pechfarbener Wasserfälle unschaubaren Ursprungs. Vor dem Antlitz der Schwarzhaarige wölbte sich hingegen eine Brücke über die ungewissen Tiefen der surrealen Szenerie, geradeaus führend zu einem dreistöckigen, mächtigen Turm und gepflastert und zugleich gebaut aus edlem Gestein und dekoriert von etlichen, erloschenen Fackeln. Eine prachtvolle, goldene Uhr zierte dafür die Kuppel besagter Bastion, deren kleiner Zeiger zwar an der Zwölf haftete, der Große jedoch vor jener Ziffer zagte und auf der Elf beharrte, glatt, als würde er sich mit Einsatz alles Verfügbaren dagegen sträuben, voranzuschreiten. Gleichzeitig ertönten abermals die zwielichtigen Stimme, diesmal allerdings in derartig gedämpfter und leiser Oktave, dass selbst Akemi nicht ihre Worte zu erhören vermochte.

When will the clock strikes midnight?
Hesitate no longer
And give up the “light”?
As soon as it happens
It will lose its free will
Then goodbye on the punishment hill

Unnachgiebig war ihr Trillern, wiederholten sie doch erwähnte Zeilen in  Schleife und ohne der Intention, ihren Chorus von schrägen und grässlichen Stimmen jemals zu unterbinden. Derweil kreuzte Akemi die Überbrückung, nach wie vor hetzend und hechelnd aus purer Furcht, doch umso erfreuter war sie, als sie schlussendlich die Pforten des Tores erreichte. Sie zögerte nicht allzu lang und eben, als sie sich Zugang verschafft hatte, stieg sie längst die ellenlange Wendeltreppe hinauf, um sich hoffentlich dem endgültigen Ausgang stellen zu können. Gefühlte Monate und ebenfalls Jahre verstrichen im Laufe ihrer Erklimmung, war doch inzwischen weder Eingang, noch der höchste Punkt in Sichtweite. Anstatt aber ohne jegliche Mühe jedweden Hoffnungsschimmer zu verlieren, poppte ihr nicht annähernd in den Gedanken auf, kurzweilig zu rasten. Von daher umspielte allerdings ein schwaches Lächeln ihre Lippen, nachdem sie doch nach geraumer Zeit an der hölzernen Tür unter der Spitze eingekehrt war und somit jetzt mehr oder weniger stolz zu behaupten vermochte, ohne Schwierigkeiten das letzte Hindernis bewältigt zu haben. Einhergehende Müdigkeit durchströmte ihren Körper und ihre verbrauchte Kondition fiel allmählich über ihren Leib her, infolge dessen sie zwar noch ruhig und gemütlich die Tür hinter sich schloss, aber sich sodann sacht auf ihre vier Buchstaben fallen ließ. Jedoch breiteten sich langsam die Schmerzen aus, die sie während ihrer Flucht bestmöglich in ihrem Unterbewusstsein vergraben hatte und durch ihre eingehende Erholung zu Tage kamen, um ihren Körper zusätzlich zu peinigen. Jeder ausgeführte Atemzug, jede noch so belanglose Regung und selbst Blinzeln raubten ihr auf der Stelle die Kraft, die sie dank der vergangenen Strapazen hinter sich gelassen hatte und der ebenso keinerlei Sekunde dazu geschenkt worden war, sich ansatzweise zu regenerieren. Ihre Augen waren mehrmals im Begriff, nachzugeben und die junge Dame ins Reich der Träume zu schicken, wo sie aufgrund ihrer Erschöpfung hingehörte, doch sie verkniff sich den Schlaf unter jedem Umstand. Irgendetwas belauerte sie, das spürte sie wahrlich. Es war kein Wissen, es war ausschließlich Intuition, die der Schwarzhaarigen vermittelte, dass sie keinesfalls ruhen dürfte, denn der nächste Schrecken würde bald sein Gesicht offenbaren. Der Gedanke, doch nicht ihren Widersacher abgehängt zu haben, jagte ihr erneut einen Schauer über den Rücken und rief wieder unerbittliche Unruhe hervor, zu der sich panische Züge und Unsicherheit ergänzten. Ihre Arme um ihre eigene Wenigkeit legend, musterte die Death Scythe mit weit geöffneten Augen den spärlichen Raum, den sie als Rückzugsort missbrauchte. Lediglich die marmornen, schon etwas zerfurchteren wie eingedellten Wände waren nennenswertes Gut, abseits der schlichten, gleichermaßen aus Holz gefertigten Tür kaum zwei Meter vor ihren Füßen. Sie grübelte. Hatte sie vielleicht doch nur eine Klaustrophobie entwickelt? Bedrücktheit schimmerte in ihren Augen, während sie sich auf den weiteren  Durchlass fokussierte, jedoch schüttelte sie kurzerhand ihr Haupt. Bislang hatte nie eine dermaßen kleine Räumlichkeit ihr Panikattacken als Resultate gezogen und sie ebenso mitnichten augenblicklich verjagt, womit sie ihre kurzschlussartige Theorie natürlich direkt widerlegt hatte. Währenddessen vertiefte sie sich mehr in ihre Gedankengänge, woraufhin ein leises Seufzen ihrer Kehle entglitt. Sie wollte sich nicht den Kopf darüber zerbrechen, wie sie sich, falls vonnöten, ohne Aufwand aus dem Staub machen oder sich sonst wo verstecken könnte, geschweige denn, was passieren würde, würde sie erhascht werden. Ihre Tagträumerei unterbrach aber abrupt, als sich eine klebrige wie zähe Flüssigkeit unter Akemis Hand band und sogleich den gesamten Grund unter ihrem Dasein benässt hatte. Nach wie vor zittrig, richtete sie sich trotzdem auf und stützte sich dabei sicherheitshalber an der Tür hinter ihr ab, wich dafür aber zurück und schlittete einen Moment dank der Substanz über den Boden nach hinten. Tiefschwarz trug das dickflüssige Wasser als Ton, dessen Bestandteile sowohl durch die Rillen des Korridors, als auch durch die Ritzen der Steine quollen und sich überall ergossen. Ungläubig verneinte die Schwarzhaarige mithilfe der zugesagten Geste unzählige Male, bevor sie schleunigst aufsprang und den eisernen Griff der zweiten Tür förmlich umklammerte. Rückgratlos zog sie, doch es nützte nichts. Nochmal probierte sie es, doch genauso zum Scheitern verurteilt wie vorher. "Nein...nein, nein, nein..." Reine Panik riss ihre Augen sperrweit auf. "B-Bitte nicht..." Schock beanspruchte ihren Geist völlig und scheute es nicht, das Blut in ihren Adern regelrecht gefrieren zu lassen. Vergeblich trat sie den folgenden Versuch an. "Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein...." Aus ihren Worten erschallten solcherlei negative Emotionen in einer Vielfalt, wie sie nirgendwo anders aufzufinden, aber dadurch zugleich nicht zu verfassen waren. Dutzende Zerrungen hatte sie schon hinter sich, als die stetig erweiternde Flüssigkeit hinter ihrer Gestalt Form anzunehmen begann. "Das darf nicht sein, das darf nicht-" Finsternis übernahm die Herrschaft. Dunkelheit nahm jedweden Quadratzentimeter ein, Stille war der Pein höchstpersönlich. Die Bestie stürzte und verschluckte sie. Schadenfroh und hässlich war das unsäglich laute Kichern, das die Ortschaft mit seinem schrecklichen, beigesteuertem Geträller erhellte und bis ins unbekannte Finale andauern würde.



Ein Schrei entfloh ihrerseits und wie ein kleines Kind strampelte sie entlang dem kühlen Boden, ehe ihre Augenlider die Morgendämmerung empfingen und aus Reflex ihren Inhalt präsentierten. "Huh..." Eine wohlige, beinah geborgene Atmosphäre resultierte aus den angenehmen Strahlen des Sternes, dessen warme Rotspektren sich in allen möglichen Variationen über die Landschaften und Städte erstreckten, um den anbrechenden Morgen zu begrüßen. Selbst in die verwinkelte Gasse, in der sich Akemi am gestrigen Tag zurückgezogen hatte, reichten ihre Nuancen und befreiten die Death Scythe gleichzeitig aus dem Schlummerland, dem sie sich hingegeben hatte. Sie lehnte noch immer an die kalte Wand des engen, trotz der Dämmerung noch dezent verdunkelten Platzes, den sie diese Nacht als Schlafplatz missbraucht hatte und blinzelte währenddessen mehrfach, erst dann schärfte sich ihre Sicht und der sich stauende Verkehr im Hintergrund verübte den Rest. "Was...?" Leise musste sie gähnen.  "Ein Albtraum...?" , murmelte sie schwach und hielt sich ihren Kopf, sah man ihr doch unschwer an, was ihre Psyche vor wenigen Augenblicken noch zu durchstehen hatte. Doch registrierte sie vorübergehend die Gesellschaft nicht, die ihr letztendlich durchaus geleistet wurde.
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Darcan

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BeitragThema: Re: ..::The Fall of Akemi Tomura::..   Mo Aug 01, 2016 8:26 pm

Vermeindliches Mondlicht viel auf das weiße Kleid des Kishin-Ei, welches sich katzengleich über die Dächer der Stadt bewegte und sich auf der suche nach Nahrung befand. Ihre beiden Zöpfe, die langen Katzenohren glichen, schimmerten im fahlen schein der Wenigen Himmelskörper, die jene düstere Nacht erhellten, während sie ihre Feine Nase in die Luft hielt. Sie roch die wenigen Menschen, die zu dieser Späten Stunde noch auf der Straße wahren, doh hatte keiner von ihnen eine Seele, die sie nur ansatzweise sättign könnte. Obwohl sie von ihrer Gestallt her gerade mal einem Mädchen von 7 oder 8 Jahren glich, war ihr Hunger doch fast unersätlich und es benötigte eine Seele, deren Kraft die von 10 aufwog, um diesem Gelüste nur ansatzweise einhalt zu gebieten. Plötzlich jedoch ruckten die kleineren, echten Katzenohren auf ihrem Schädel gehen Himmel und richteten ich in eine Richtung auf. Das war ein Zeischen dafür das sie einen Menschen mit Kishin Potential gefunden hatte, ein Mensch desen Seele entweder selbst stärke erlangen könnte oder der sie noch möchtiger machen würde. Natürlich bot sie jedem an unter ihrer Hilfe stark zu werden. Gefressen hatte sie jedoch bisher jeden ihrer Vertragspartner, da sie außer ihrem Gott Azuka nimmanden sonst akzeptieren würde. Sich natürlich ausgenommen. Ihr Magen knurrte leise ob der sich ankündigenden Nahrung, und freudig richtete sie ihren Kürbisrock, der mit zwei kleinen Trägern an ihrem Körper hielt, nur um dann mit einem Satz von dem Dach, auf dem sie sich befunden hatte zu gleiten und sich zum ursprung des Irren kicherns aufzumachen, das in ihren Ohren leise hallte. Der wind ließ ihre Katzenhaften Zöpfe und weißen Haare anmutig um ihr Gesicht tanzen, was ihr mit jedem Erneuten sprung ein anmutiges, ga grazieles auftreten verleihte. Als nun die Schreie und das lachen des eigentlich unhöhbaren Wahns sich ins unermäßliche zu steigen schienen legte sie die Ohren an, um sich vor denn Lauten zu schützen und klitt an einer Regenrinne hinab, nur um sich in einer Dunklen Gasse wieder zu finden, die auf einer Seite von nicht verschlossenen Mültonnen versperrt war. „ Was für ein Wundervolles Ambiente, Kyu, kein wunder das sich hier der Wahnsinn sammelt wenn man so nächtigen muss, Kyu.“ kicherte sie leise und hielt sich gespielt die Nase zu, ob des beißenden Gestanks der Prall gefüllten Mülltonen. Nun wanderte ihr Blick zu der Ringenden Seele und ihr Atem stockte ob des Anblicks. Auf der Einzigen Sauberen und Halbwegs Trockenen Stelle der Gasse ruhte eine junge Dame von vielleicht gerade mal 15 oder 16 Sommern, das gesicht zwischen die beine gedrückt und im Schlaf leise Wimmernd, wobei die Schwarzen Haare ihr Gesicht Gänzlich bedeckten. Was ihr jedoch den Atem raubte waren die beiden Schatten die in der Form von Schwarzen schwingen aus ihrem Rücken wuchsen und mit einer Reinheit aus Wahn gefüllt waren, die Kyubey in dieser form noch nie hatte bedrachten können. Nichtmal Asuka oder ihre damalige Göttin Yunko Fokushima waren in der Lage gewesen eine Solche Ekstase an Wahn zu erschafen, und das Alterslose Kishinei ging langsam in die knie, sich vor der ruhenden Gestalt verbeugend. „ Ein Schwarzer Engel... eine Herabgestiegene Heilige des Wahns...“ flüsterte sie erfurchtvoll und beschloss in diesem Moment nicht nur ihr anzubieten ihr den Weg des Kishin zu zeigen, sondern sie auch unter allen mitteln zur Vollkommenheit zu führen, denn Vollkommenheit ist Macht, und diese führt zu reichlich erntebaren Seelen für Kyu. Erfurchtsvoll schritt sie auf die Schlafende gestalt zu, um mit ihren Beiden Zöpfen den Wiederstand , denn sie noch leeistete zu brechen, jedoch geschah etwas, mit dem sie nicht gerechnet hatte genau in jenem Moment: Die beiden Schwingen Spannten sich an und fuhren Sensengleich nach vorne, Ihren Kopf Sauber vom Rumpf Trennend und ihren Körper mit Wucht in denn Geöfneten Müllbehälter Schmetternd, wo er sich zischend in die Rubinrote Seele verwandelte, die in ihr wohnte. So vergingen die Stunden und als die ersten Strahlen der Sonne in die Gasse schienen Ris Kyubey die Augen auf und Wühlte sich schnell aus dem Müll, die noch schlafende Dame geschockt betrachtend. „ Etwas will nicht das sie ihren weg geht...“ flüsterte sie, kletterte nun aber schnell auf denn Deckel der Tonne, da sie das erwachen ihres Gegenübers bemerkte und begrüste die verwierte gestallt mit ihrem Makenspruch „ Do you wanna Make a Contract?“
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Akemi Tomura

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BeitragThema: Re: ..::The Fall of Akemi Tomura::..   Di Aug 02, 2016 3:43 am

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Tag ??? || Jahr ??? || Soul-Counter; 0



Worte rissen sie aus ihrer Irritation und verleiteten sie gleichermaßen dazu, ihr Haupt umgehend in die Richtung ihrer Ursprünge zu wenden. Zwar waren ihre Sinne noch dezent benebelt, doch genügte es des bereits minderen Wachzustandes, um die Kreatur vor ihren Augen identifizieren wie mustern zu können. Ein kleines, vielleicht gerade mal 7 oder 8-Jähriges Mädchen hatte es sich auf dem Deckel der Mülltonne gemütlich gemacht und starrte sie mit ihren magentafarben Augen schon fast eindringlich, und doch zugleich irgendwie unschuldig an. Ihren Rumpf zierte eine schlicht gehaltene Bluse und dass jene Ärmel Überlänge aufwiesen, schien ihr auch nicht verwunderlich bei einer solchen Statur, wobei an dieser eine Kürbishose mithilfe von Trägern befestigt war, welche wiederum denselben Farbton wie die Augen des Geschöpfes besaß. Tiefschwarze Strümpfe gepaart mit blass schimmernden Ballerinas schmückten hinzu ihren Unterkörper und vermittelten ihr umso mehr den Eindruck, lediglich ein aufrichtiges Mädchen vor sich stehen zu haben. Dass in in der Krone ihrer schneeweißen, knielangen Haare zweierlei Katzenohren ihren Platz fanden und mitnichten einem Haarreifen angehörten, registrierte die Death Scythe jedoch flott. Für gewöhnlich hätte sie nun auf der Stelle die Wesenheit niedergestreckt, um weitere Unfälle oder grausame Vorkommnisse zu verhindern, denn es handelte es sich um nichts Geringeres als ein Kishin-Ei, eine einst humane Seele, die aus Wahnsinn oder missbilligen Konsum von guten Seelen langsam, aber sicher ihr Ende fand. Dennoch lag es scheinbar nicht in ihrer Intention, dem Dämon ein Haar zu krümmen, noch ihr anderweitig zu schaden. Stattdessen erhob sie sich gemächlich und würdigte die Kleine nur eines kurzweiligen Blickes. "Ich verzichte." Was sollte sie denn auch damit? Mit einem 'Pakt'? Einerseits konnte sie nicht visualisieren, was ein derartiger Vertrag beinhalten würde, andererseits versteckte sich da hinter wohl nicht ausschließlich eine Täuschung, sondern sie hatte momentan noch andere Probleme, die es mehr oder weniger zu überwältigen galt. Einmal noch klopfte sie sich den Staub und Dreck ab, den sie wegen ihres Aufenthalts eingefangen hatte, ehe sie die Gasse verließ und in den Tag schritt, dabei allerdings bestmöglich jedwede Menschenmasse zu meiden versuchte.



In seichten wie durchaus angenehmen Zügen peitschte der diesmal scheinbar gezähmte Wind über das Land, die Gemäuer und selbstverständlich ebenso Wälder und zugleich Wiesen, die sich im Umkreis der Städte zusammengefunden hatten und diesen als ihren Platz bekennten. Wärme erfüllte hinzu die Atmosphäre, als die Lichtreflexe der Abenddämmerung einmarschierten und es mitnichten scheuten, die Ortschaft in ihren Glanz zu tauchen. Diverse Farben des gesamten Rotspektrums zogen sich über die weite Landschaft und verliehen mitunter den Wolken, welche noch über das Himmelszelt tanzten, eine Palette aus diversen Violett- und Rosatöne, dem restlichen Himmel dagegen verschiedenste Nuancen allerlei kräftiger Farben, während sich Gräser sozusagen über blassen Kerzenschein erfreuen durften. In unmittelbarer Nähe eines kleinen Dorfes fand ein prächtiger Hügel seinen Fleck, geziert von zahllosen Gänseblümchen und anderweitigen Blumen, deren Vielfalt dank ihrer makellosen Intensität hervorstachen und aufgrund des Sternes ihre Pracht gänzlich offenbarten wie präsentierten. Ansonsten leistete lediglich eine Eiche der schier endlosen Arten Gesellschaft, zwar einsam und ohne jedweden Kumpanen im Umkreis, doch dafür umringt von mehreren Freunden unterschiedlichster Abstammung. Unter der vor Abendlicht saftig erstrahlenden Baumkrone hatte sich ein Duo eingenistet, indem sie sich eine azurfarbene Wolldecke darunter gelegt und es sich dementsprechend gemütlich gemacht hatten. Zelt, vielerlei Decken und ebenfalls Proviant befand sich in der doch recht kleinen Tasche, die sie seit geraumer Zeit mit sich schleppten und sie neben der Gewalt des alten Baumstamms abgestellt hatten, waren sie doch auf Durchreise. Eine Mission des Shinigami hatte sie nämlich hierher getrieben, konkreter geschildert nach Holland, in deren Kreisen wohl eine Hexe mithilfe ihrer Magie Chaos und Unruhe stiftete und etwas wie Erbarmen nicht kannte, sobald jemand feindlicher Gesinnung ihren Weg kreuzte. Satte vier Sterne betrug ihr Rang, womit sie keinesfalls zu unterschätzen war, wurde ihr doch nicht umsonst wegen ihrer vollendeten Mächte dieser zugeteilt. Die Zwei hingegen waren gegenwärtig auf der Klassifizierung der zwei Sterne, obgleich sie bereits seit Längerem als Team gemeinsam fungierten, allerdings noch nicht genügend Stärke und Erfahrung inne hatten, um als drei Sterne Meister und Waffe geschimpft zu werden. Ob sie denn annähernd eine Chance gegen diese Kreatur besaßen? Der Shinigami höchstpersönlich hatte beiderlei zuvor darauf hingewiesen, gut Acht zu geben und ihr Antlitz insbesondere nicht aus den Augen zu verlieren, da ein einzelner Fehler schon fatal enden könnte. Weshalb er aber keine Mitglieder entsprechenden Rangs losschickte, was normalerweise mehr Sicherheit und Erfolg garantieren würde, lag dem zugrunde, dass keinerlei eingewilligt hatte, dem Auftrag nachzugehen und die Hexe hinzurichten. Welche Konsequenzen daraus noch resultieren würden, konnten ja beiderlei nicht erahnen, und so saßen sie eher friedfertig auf dem höchsten Punkt des Feldes und genossen den eigentlich letzten Sonnenuntergang, den sie noch zusammen betrachten dürften. Allmählich verkroch sich die Sonne jedoch hinter den Wäldern, die sich am Horizont ansiedelten und es anscheinend tatsächlich wagten, sie für die anbrechende Nacht zu verschlucken. Derweil erlöste der Mond die verrichtete Arbeit des Sternes, der sich vorher erstmal zur Genüge um diesen Abschnitt der Welt gekümmert und seinen anstehenden Schlummer vollends verdient hatte. Stetig düster werdende Dunkelheit kehrte unterdessen ein und sämtliche Gebäude wie Lebewesen färbten sich unter ihrem Gewand in wahres Schwarz, wobei das spärliche Leuchten des Halbmondes es dennoch schaffte, mancherlei Geschöpf nicht völlig in der Finsternis versickern zu lassen. Dazu zählten Akemi und ihr Waffenmeister, die sich nach wie vor an die kräftige Rinde lehnten und gleichermaßen entspannt und in aller Ruhe die unzähligen Sterne am Firmament studierten, die sich darum bemühten, mit ihrem leider schwachem Schein dem Himmelsgestirn trotzdem tatkräftig beiseite zu stehen. Gleichzeitig machte sich Kälte weitestgehend breit und erschütterte den Leib der Schwarzhaarigen, was ihr sofort Gänsehaut bereitete und ihren Körper folglich erzittern ließ. Dass sie sich zu jenem Zeitpunkt am Liebsten an Kuro gekuschelt und sich somit reichlich Wärme beschaffen hätte, konnte sie nicht bestreiten, doch lag es nicht in ihrer Intention, den Meister wohlmöglich zu belästigen oder gar zu verärgern. Tief in ihrem Dasein hegte sie Liebe für ihn, aber welche Gefühle ihrem Geliebten gegeben waren, vermochte sie nicht zu wissen und von daher beließ sie es lieber bei den Umständen, die zurzeit herrschten, ohne eventuell das Bündnis zwischen ihr und ihm zu verletzen, denn das wollte sie nicht im Geringsten riskieren, niemals. Es löste Frust in ihr aus und die Pein unerwiderter Liebe in ihr war unmöglich zu verfassen, doch sie war sich bewusst, dass sie damit endlich zu leben lernen musste, anderenfalls würde sie noch innerlich daran zugrunde gerichtet werden. Eine sanfte Brise wehte durch die Weide, das leichte Rascheln des Baumes erklang kurzzeitig und aus weiter Ferne ertönten die Rufe der Eulen, welche nun aus ihrem Schlaf erwachten, um sich über ihre Beute herzumachen. Ausschließlich die Grashüpfer zirpten fortlaufend und überspielten die mutmaßliche Stille, der ebenso Schwarzhaarige streckte sich kurz. "Da schläft man ja glatt ein." , kicherte er leise und die Waffe stimmte nickend mit ein. "Stimmt, die frische Brise und die Geräusche der hiesigen Lebewesen ergänzen sich perfekt." Ein sanftes Lächeln umspielte ihre Lippen und sie wandte ihr Haupt unmittelbar danach erneut zu ihrem Meister, ehe ein nuschelndes Seufzen ihrer Kehle entglitt und sie stattdessen der gegensätzlichen Seite ihre Aufmerksamkeit schenkte. Wie gerne hätte sie ihm doch mitgeteilt, wie sie es erfreute, den Anblick mit seiner Wenigkeit zu teilen, ihn jemals kennengelernt zu haben und wie viel Liebe sie ihm gebührte. Wie sehr hätte sie sich doch gerne an seinen Körper geschmiegt, nur, um seinem Herzschlag zu lauschen und seine Wärme zu spüren, gegebenenfalls auch seine Lippen. Trübheit beanspruchte ihre Augen für sich und einen Moment hätte man meinen können, Tränen würden aus ihnen quellen, doch als hätte Kuro ihr Gemüt fühlen können, gab er ihr einen schwachen Ruck. "Hey, keinen Trübsal blasen." Schlagartig zuckte sie zusammen und gleichermaßen verfärbten sich ihre Wangen rötlich, aber dennoch drehte sie ihren Kopf zu ihm und legte ihn fragend etwas schief. "Na, ich hab für uns schon beim Shinigami eine Woche Urlaub hiernach gebucht, wo wir ein paar Ausflüge unternehmen könnten, wenn du denn magst." , setzte er fort und das Rot in ihrem Gesicht nahm zwar an Intensivität zu, aber hinderte sie es keineswegs daran, durchaus fröhlich mit der zugewiesenen Geste zu bejahen. Was er damit in Wahrheit später bezwecken wollte, konnte sie nicht einkalkulieren, doch das hatte vorerst keinen Belang - Hauptsache, sie könnte möglichst viel Zeit an seiner Seite verbringen. "Arigatou, ich akzeptiere das Angebot liebend gern'." "Ein Nein hätte ich auch nicht akzeptiert." "W-Was möchtest du denn damit sagen?" , stotterte sie knallrot und traute sich kaum, dem grinsenden Kuro mit solch einem Gesicht in die Augen zu schauen. Dieser jedoch streichelte ihr lediglich durch die Haare, woraufhin Akemi leise zu schnurren begann und ihr Haupt nochmals gen Sterngewölbe erhob. Die Zeit, in deren Spanne sie bei ihm residierte und umgekehrt sollte nie verstreichen, so hoffte sie es zumindest. Zugleich war sie sich allerdings im Klaren, dass sie wahrscheinlich eines Tages getrennt würden, würde entweder der Shinigami sie als Death Scythe stets im Alleingang fortsenden oder der Waffenmeister gar die Liebe seines Lebens finden und dieser seine Achtsamkeit bis zum Tod entgegenbringen. Insofern würde sie es nicht ertragen, ihren Geliebten mit einer Anderen zusammen zu sehen, und doch würde sich irgendwie freuen, dass wenigstens er nicht seine Gefühle verstecken müsste, sondern preisgegeben hätte und mit seiner Traumfrau seinen Lebtag verbringen dürfte. Dafür verliehen derartige Gedanken ihr aber ebenfalls Mut. Mut, es ihm doch zu gestehen. Irgendwann, wenn der Zeitpunkt eingetreten wäre. Irgendwann, sobald sich eine perfekte Gelegenheit ergeben würde. In der Hoffnung, dass ihre Liebe erwidert würde. "Wir sollten uns allmählich zur Ruhe legen." , murmelte das Schild und riss sich dabei aus den eigenen Tagträumereien, "Morgen haben wir schließlich einen mächtigen Feind zu bezwingen." Er grübelte, schaute kurz zu ihr und rieb sich die Nase, bevor er mit einem schlichten "...Nö." antwortete. "D-Das dürfen wir aber nicht." , widersprach die Schwarzhaarige, "Wir müssen morgen immerhin noch bis zu unserem Ziel wandern, und das kann je nachdem einen halben Tag beanspruchen!" Er schien in seinen Gedanken zu versinken. "Bitte lass' uns wenigstens das Zelt aufrichten..." "Mir ist es auch recht draußen zu übernachten." "H-Huh?" Der Waffenmeister nickte und zeigte sodann auf die Landschaft, welche beiderlei umkreiste. Es war nicht ein Wort vonnöten, damit Akemi verstand. "D-Du bist doch lediglich zu faul, dich um das Zelt zu kümmern." War sie ehrlich, so war es für die Waffe tatsächlich ebenfalls kein Problem, diese Nacht im Freien zu rasten, ausreichend Decken und sogar Öllampen hatten sie schließlich in ihrer Obhut. Das Einzige, worum sie sich sorgte, war der erwähnte Pfad, den sie an der nächsten Morgendämmerung zu beschreiten hätten. Bis zum vermutlichen Unterschlupf der Hexe waren es noch gute fünf Stunden, wenn nicht mehr aufgrund ihrer Orientierung, und wie die Schäden bis dato aussähen, konnte sie nur mutmaßen, doch lag es ursprünglich nicht in ihrer Intuition, sich über sondergleichen großartige Gedanken zu scheren. Sie konnte und wollte einfach nicht zulassen, dass diese Kreatur problemlos in weitere Gebiete gelangen würde, das galt für sie sogesehen als Pflicht für ein Duo, das die Maße eines derartigen Auftrags auf die Schultern gelegt bekam. "Möglich." Statt ein Seufzen, entfuhr eher ein Kichern ihrerseits, erkannte sie doch die typischen Züge ihres Geliebten wieder. "Also so faul wie längst zuvor."

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Fast schon schmollend drehte er seinen Kopf fernab von Akemi, sodass sie nicht seine buchstäbliche Verlegenheit erblicken und er sich nicht zur eventuellen Lachnummer machen würde. Anstatt ihn aber weiter zu ärgern, geschweige denn zu provozieren, fokussierte sie ihre Sichtweite abermals auf den Grasstrich vor ihren Füßen und erstaunte nicht schlecht, als plötzlich das geschah, was wohl niemand zwangsläufig erwartet hätte. Wie gebannt fesselte das Geschehen ihre Aufmerksamkeit, sodass sie es nicht vermochte, ihre weit geöffneten Augen abzuwenden. "Kuro." Vorsichtig zupfte sie an seinem Oberteil. "Hm? Was ist denn, Ake-" Sein Blick erstarrte förmlich, als er eigenhändig seine Augen derselben Richtung zuwandte. Lichtfunken glimmerten in der kalten, ach so trostlosen Nacht und erfüllten ihre Atmosphäre, als Unmengen an Glühwürmchen aus der Masse von Blumen empor stiegen und ebenso aus dem Abseits hierher flogen, um sich zu Ihresgleichen zu gesellen. Ihr Schimmer erhellte die Düsternis schonungslos und als wären zahllose Lampen gleichzeitig angesprungen, verscheuchten sie die Dunkelheit. Glatt wie ein alltäglicher Versammlungsplatz scharrten sich die Feuerfliegen, wie sie doch so schön im Englischen geschimpft wurden, um die Eiche mitsamt ihres Umkreis und schwirrten durch die Luft, als wären sie tatsächlich im Begriff, auf der Suche nach einem Partner einen atemberaubenden Tanz aufzuführen. Fassungslos beobachteten beidesamt das Schauspiel der vielzähligen Insekten, deren Lichter sich innerhalb ihrer Linsen spiegelten und sich für die magische wie mystische und doch zugleich irgendwie romantische Ambiente verantwortlich zeichneten. Einzig und allein ihren Händen war es zu verdanken, alleinig der Bewerkstelligung von oftmals vergessen Käfern, welche im Grunde nur ihrer geläufigen Kreation nachgingen. Die dezenten, kurzweilig auftretenden Krümmungen des Raumes registrierten sie jedoch nicht. "Wunderschön." , brachte das Schild vor Erstaunen noch gerade so hervor, ihrem Meister hingegen gelang ausschließlich ein Nicken. Vor allem jetzt bereute es ihr Sein umso mehr, ihre Liebe bislang nicht mitgeteilt, dafür aber eingeschlossen und verriegelt zu haben, überkam ihr doch umso stärker das Verlangen, seine Präsenz physisch wahrzunehmen und nicht lediglich bei ihr zu wissen. Es genügte eines Gedankens, damit sie realisierte, dass die waltende Stimmung wahrlich danach schrie und die gleichermaßen erklingenden Gefühle in ihr sie zu etwas Bestimmten verleiteten. Denn sie war sich sicher, der Zeitpunkt war jetzt. Jener Zeitpunkt, auf den sie etliche Monate wartete. Sie hätte niemals erwartet, dass er dermaßen früh eintreffen würde, doch die Gelegenheit wollte sie sich mitnichten entgehen lassen. "Kuro...ich, uhm...." Ein roter Schleier legte sich abermals über ihre Wangen, während sie vor deutlicher Nervosität ihre Finger aneinander zu stupsen anfing. "Was denn, Akemi?" Sofort drehte der Meister sein Haupt zu seiner Waffe, eine leichte Perplexität sich in seiner Mimik repräsentierend. "Ich...ich möchte dir etwas mitteilen..." Einmal atmete sie tief ein, dann wieder aus und fasste ihren gesamten Mut zusammen, wonach sie sich langsam erhob und die Röte bestmöglich zu vertuschen versuchte. "Also, ich....ich li-" Eben hatte sie sich aufgerichtet, verlor sie jedoch das Gleichgewicht, da sie hochkant auf der eigenen Sohle ausrutschte und den Hügel hinab fiel. Statt aber hinunter zu rollen, wie es für gewöhnlich vonstatten gegangen wäre, stürzte sie rückwärts in eine unsagbare Leere und vermochte es nicht, mehr als ihren Geliebten einige Meter über ihr unter dem Baum sitzend und das restliche Umfeld zu erblicken. "Kuro...?" Tränen liefen ihr Gesicht hinab und sie streckte ihre Hand nach ihm, doch derartig fix, wie es passiert war, schlossen sich ihre Augenlider. "Hey." Behutsam fuhr der Schwarzhaarige durch die Haare der jungen Dame, womit er es vollbrachte, sie aus ihrer Trance zu erwecken. "Was...?" Wenige Male schüttelte das Schild ihren Kopf, blinzelte gleichgültig oft und schaute sodann zu ihrem Meister. "Ist alles in Ordnung?" Sie rieb sich vor Schmerz den Kopf, nickte aber dennoch. "Dann ist ja gut." , seufzte er erleichtert, doch die Waffe bereitete sich währenddessen anderweitige Sorgen. War das schwarze Loch Einbildung oder tatsächlich Realität gewesen? Noch im selben Augenblick begann sie zu zweifeln. Handelte es sich etwa um eine Scheinrealität? War alles nur ein Traum? Woher trat auf einmal dieses unbeschreibliche Deja-Vu in ihr auf? Ein Schauder lief über ihren Rücken und Angst gepaart mit Panik erschauderten ihren Leib, wodurch sie zweifellos zu zittern begann. "Was wolltest du denn sagen?" Seine Silben zerrten sie auf der Stelle aus ihrem Schock und zwar war sie inmitten dessen versunken, doch seltsamerweise verflogen ihre Zweifel rasch. "I-Ich wollte lediglich anmerken, dass wir es mit Sicherheit bewerkstelligen, diese Hexe niederzuringen." , schnaubte sie entschlossen und kratzte sich verlegen am Hinterkopf, hatte sie doch ihre Chance völlig vermasselt und wollte sich dies noch immer nicht ohne Selbsthass eingestehen. Kuro würdigte sie allerdings eines verwunderten, fast schon ungläubigen Gesichtes. "Natürlich werden wir das."

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Sie war dabei, sich aufzurichten und somit mit ihm an ihren ursprünglichen Platz zurückzukehren, jedoch... "...Kuro?" Zunächst umklammerte er ihren Körper sanft, nachdem er seine Arme um sie gelegt hatte und sie an sich drückte, als Akemi aber jene Tat fragend und doch zugleich erfreut erwidern wollte, verstärkte er seinen Griff erheblich, sodass sie vor Schreck beinah aufschrie. "Kuro...das schmer-" Ihr Dasein bildete das Zentrum, als die Blumen sich wie eine Welle pechschwarz zu verfärben anfingen. Verwelkt waren ihre nun tristen Blüten, die ihre Existenz fristlos dahin geworfen und aufgrund der Waffe jedwede Farbe verloren hatten. Ein allerletzter Funken noch, dann sanken die vorher doch so lebhaften Glühwürmchen zu Boden. "K-Ku..ro...?" Ein vollständiger Satz war ihr verweigert. Es war sein Anblick, durch den sie vor Furcht erstarrte. Durch den sie ihre sperrweit geöffneten Augen nicht weichen lassen konnte. In Schwarz war sein Körper gänzlich gehüllt, seine Augen leer wie das schlichte Weiß und sein Grinsen schäbiger, als man es sich jemals zu visualisieren vermochte. Ohne Rücksicht krallte er seine Finger in ihren Rücken. "B-Bitte....u-unterlass' das..." , murmelte, nein, bat sie ihn inständig trotz der Angst und des Schrecks, die in ihrer Stimme Platz fanden. Doch er zögerte nicht, sie dafür umso fester gefangen zu halten. Ein Schrei entfloh ihr abermals, versetzte seine Körpertemperatur sie doch in einen übermächtigen Angstzustand. Kälte. Ausschließlich Kälte gab sie ab. Vertraute Kälte. Kälte, die der eines Toten glich. Doch das, was sie viel mehr erschrak, war diese Vertrautheit. Diese unsägliche Bekenntnis, die sie bei Kontakt wahrnahm. Gar, als wäre sie mit dieser Temperatur längst mindestens einmal in Berührung gekommen. Unzählige Raben, zuvor im Feld verweilend, schwangen sich in die Luft gen Horizont und als wäre ein jeder ein Fragment des Ortes, löste sich dieser entsprechend allmählich auf. Stürmisch und doch gleichzeitig rhythmisch streiften die Züge des einkehrenden Sturmes das Land und seine Lebewesen, Akemi und Kuro miteingeschlossen. Lediglich die Raben riskierten keinen Kratzer und somit versank die vorher durchaus wunderbar anzusehende Landschaft mit der Zeit in tiefster Schwärze. Selbst ihr Geliebter schwand augenscheinlich in Form von in Finsternis getränkten Schmetterlingen, allerdings zerfiel er trotzdem in keinster Weise. "Wegen dir bin ich vergangen..." Er grub seine Hände in ihre Schultern und hatte nicht vor, sie jemals wieder loszulassen. "Es ist alles DEINE Schuld! Einzig und allein DEINE Schuld!" Grob und ohne jegliches Rückgrat schüttelte er sie, als er sie mehrmals mit denselben Worten anzischte und knurrte. "DU hättest sterben sollen! DEINER Nutzlosigkeit habe ich das zu verdanken!" In rauen Massen rannen Tränen ihre Wangen hinab, während sie ihren ehemaligen Meister voller Ungläubigkeit und Schock betrachtete. "Nein....er..." Gewissheit und Zorn prägten sich in ihren Gesichtszügen. "Kuro würde mich niemals auf eine solche Weise beschimpfen, geschweige denn bezichtigen!" , posaunte sie entschlossen und schubste ihn mit der all ihr verfügbaren Kraft von sich, um sich hoffentlich endgültig aus seinen Fängen zu befreien. Doch anstelle einer üblichen Rückwärtsrolle, schlüpfte die heutige Akemi sozusagen aus der Hülle der Einstigen, hatte aber ebenfalls hierdurch ihre Befreiung vollzogen und landete zischend auf ihrem Rücken. "Was..." Vorsichtig hielt sie sich ihren Kopf und fasste noch ebenso auf, wie ihr voriges Gefäß in pechfarbene Fetzen zerfiel. Sie wollte nicht wahrhaben, was sich eigentlich die ganze Zeit ereignete und erst Recht nicht, dass sich ihre Zweifel von zuvor als richtig herausstellten. Es handelte sich zweifellos um eine Scheinrealität, jedenfalls begriff sie dies, als auf einmal all ihre Erinnerungen durch ihren Kopf schweiften und insbesondere die Schrecklichsten sie heimsuchten, die, bei denen sie erhofft hatte, sie nicht noch einmal aus ihrem Innersten zugesendet zu bekommen. Aber wieso? Wieso sie? Weshalb musste derartiges stets ausschließlich sie plagen? Sie wusste, sie hatte Verbrechen begangen, oder zumindest aus ihrer Sichtweise. Taten, die nicht rückgängig zu machen waren. Fehler, über deren Eintreten sie bis heute weinte, obwohl sie durch ihre Hand geschaffen worden waren. Sowohl Schniefen, als auch Schluchzen entgangen der Schwarzhaarigen ob all dem, was sintflutartig zurück in ihr Gedächtnis fand, nur, um sie zu peinigen. Zwar vergrub sie ihr Gesicht in den Händen, doch die plötzliche Stille mitsamt Helligkeit scheuchten sie aus ihrer Depression hervor. Grelles Licht vereinnahmte das Gefilde für sich und legte einen Schleier über den gesamten Horizont, als handle es sich um einen einhergehenden Weichzeichnungsfilter, dicht gefolgt von einem angenehmen, ja, gar geborgenem Luftzug über den weiten Landstrich aus solch erblühenden Blumen, wie sie wohl in Intensität und Farbenpracht nur als Rarität aufzufinden waren, wenn überhaupt. Unter Blendung der offensichtlich sengenden Sonne schütze sie aus Reflex ihr Augenlicht und erhaschte aber dennoch wage die Gestalt, dessen Antlitz es sich unter der flimmernden Eiche gemütlich gemacht hatte, aber mit dem Rücken zu ihr stand. "Huh...?" Mit Bedacht erhob sie sich aus der Weide und schritt auf erwähnte Person zu, während Blüten wie Blätter durch die Luft tanzten und Vogelgezwitscher allmählich aus der Weite zu erhören war. Die großartige Atmosphäre interessierte die Waffe allerdings derweil nicht, sondern alleinig die Silhouette, der sie zwar mit jedwedem Schritt näher kam, doch sich ihr zugleich umso weiter entfernte. "Akemi..." Sie verharrte augenblicklich, erkannte sie doch jene Stimme. "Es....tut mir Leid, dass ich so früh aus deinem Leben getreten bin..ich...hätte gerne mein Leben an deiner Seite verbracht..." "Kuro..." Es reichten seine ihr durchaus geläufigen, roten Augen und diese gleichermaßen sanfte sowie beschwichtigende Tonlage, damit ihr abermals das Wasser in die Augen stieg und sie sich nichts Anderes sehnlicher wünschte, als in seinen Armen zu liegen. Etliche Monaten waren immerhin bereits verstrichen, seitdem sie dieser Stimme wenigstens einmal am Tag lauschen konnte, sofern sie wollte oder wenn sie unterwegs auf Mission waren. Man vermochte nicht zu verfassen, wie sehr sie ihr nach wie vor fehlte. "Aber wenn du...nein, das würdest du nicht." "H-Huh?" "Wenn du deiner Unruhe nachgeben würdest, könnten wir uns vielleicht noch einmal wiedersehen." "Wie....wiedersehen...?" Sie wollte nicht so recht glauben. "Ja, wenigstens einmal wiedersehen. Wünscht du dir dieses Szenario..." Ehrlichkeit glänzte geradezu in seinen Augen und Güte in ihrer reinsten Form erfüllte sein Gemüt vollkommen. "...nicht auch inständig?" "Wieder....sehen..." , wisperte sie vor sich hin, sämtliche wundervollen, mit ihm gemeinsam erlebte Ereignisse durch ihren Kopf laufend. "Wenigstens...einmal..." Nichtsdestotrotz zersplitterte der Raum, als handle es sich um einfaches Glas und zersprang somit innerhalb von wenigen, kaum existenten Sekunden. Akemi, sofort aus ihrer Benommenheit erwacht, sah flüchtig zu dem Antlitz ihres Geliebten, dessen Gesicht ein sachtes Lächeln zierte. "Auf Wiedersehen...Hoffentlich...sehen wir uns in Kürze. Ich...sehne mich nach nichts Anderem, als erneut dein Gesicht sehen zu dürfen...bis bald, Akemi." Soeben entglitten die letzten Silben seiner Lippen, zersplitterte er in Milliarden von mickrigsten Partikel und so blieb lediglich Akemi zurück, die haltlos in der endlosen Leere schwebte und sehnsüchtig wie schluchzend ihre Hand nach ihrem Geliebten streckte, ehe sie dasselbe Schicksal ereilte. "KURO!!"



Ein Schrei entrang sich ihrer Kehle und Tränen schossen aus ihren Augen, obgleich sie erst daraufhin ihre Augenlider zu öffnen begann. Diesmal jedoch benötigte sie keinesfalls einen Moment, um sich zu orientieren, geschweige denn zu realisieren, was geschehen war. Der Albtraum hatte sie zur Genüge wach gerüttelt, sodass sie sich schniefend nur die Tränen wegwischte und umsah. Sie war mittlerweile an den Grenzen eines abseits liegenden Waldes eingekehrt und hatte vor, dort ihre Nacht zu verbringen. Dass diese abermals in einem Albtraum enden würde, vermochte sie nicht zu erahnen, selbst wenn diese bereits seit Monaten auftauchten. Die Schwarzhaarige konnte sich nicht erklären weshalb, doch seit jeher hatte erneut diese unsagliche Unruhe gepaart mit schmerzhaften Gedanken in ihr Herz gefunden und gleichermaßen verhielt es sich mit den schlechten Träumen, die inzwischen immer öfter sie zu plagen wussten. Wann würde es endlich ein Ende finden? Wann würde wenigstens sie endgültig vergehen? Es gab keine Antworten. Schlimmstenfalls wäre es wohl ihre Hand, die allem ein Schlussstrich setzen würde, wäre es eines Tages vonnöten. Nebelschwaden streiften über das Himmelzelt und verhüllten den Mond, vereinnahmten ihn für sich. In rauen Massen prasselten die Tropfen hinunter in das weite Tal und gewaltiges Donnergrollen erfüllte die Atmosphäre, nachdem der grelle Blitz sich preisgegeben und das Land mit seiner Helligkeit erschüttert hatte. Es interessierte die Death Scythe allerdings nicht sonderlich, war ihre Aufmerksamkeit doch vorwiegend auf das rote Band in ihren Händen fokussiert. Während Tränen ihre Wangen hinab flossen, umklammerte sie es förmlich mit ihren Händen und drückte es sich eng an ihre Brust. "Ku...ro.."  Zusammengekauert saß sie dort, versteckt unter der Krone eines Baumes und lehnte sich an dessen schon benässte Rinde. Etwas Anderes als Schniefen und Schluchzen entglitten ihr jedoch nicht, und so verweilte sie an jenem Ort. Allein. Gänzlich allein. Allein und verlassen, ohne irgendeinen Kameraden. Lediglich sie und der ehemalige Talisman ihres Geliebten. Doch wie sehr zählte das? Wie sehr war es von Bedeutung, wenn ausschließlich Erinnerungen existent waren, egal in welcher Form? Sie umschloss den Griff um den genannten Glücksbringer nur noch mehr und als hätte absolute Melancholie von ihr Besitz ergriffen, pulsierten ihre Gefühle geradezu aus ihr heraus, während sie ihren Kopf in ihren Händen versank. "KURO"
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BeitragThema: Re: ..::The Fall of Akemi Tomura::..   Di Aug 02, 2016 2:24 pm

Mit einem sanften lächeln schaute das Kishin-Ei ihrer neuen Göttin nach, denn für sie war es schon beschlossene Sache dieser Frau zu helfen, die Transformation zu einem Kishin, jener Reinsten Form des Wahnsinns, zu erreichen. Jedoch ließ sie fürs erste etwas Abstand zwischen ihr und ihrer unfreiwilligen Herrin aufkommen, war sie es doch gewohnt anfangs von ihren „ Vertragspartnern“ Links liegen gelassen zu werden. Als diese nun zwischen denn Menschenmassen verschwunden war, setzte sie die Verfolgung auf und schon nach Wenigen Minuten lief sie neben der jungen Frau her, auf die sie ihre Augen geworfen hatte. „ Weißt du denn nicht was für Vorzüge ein Packt mit mir, und Somit dem Wahnsinn hat? Naja, man verfällt vielleicht in Depressionen oder Verzweiflung, aber das geschieht nur gaaaanz Selten einmal. Meistens ist man von Hochmut und Glücksseligkeit berauscht und erlangt Kräfte, von denen normale Waffen, Meister und Menschen nur träumen können.“ , berichtete sie voller Begeisterung, wurde aber beflissen ignoriert. „ Du könntest Dinge schaffen die niemand sonst erreichen könnte. Tote wiederbeleben, Männer verführen, alles wonach dir der Sinn steht, du wärst eine Göttin“ , fügte sie hinzu und lief dicht neben der Dame her, die sie scheinbar nicht einmal wahr nahm. Kyubey ließ diese Behandlung aber über sich ergehen, sie war es ja gewöhnt so behandelt zu werden und aus eigener Erfahrung reichten meist schon nur unterbewusst vernommene Sätze um die Barrieren zu brechen die den Wahn gefangen hielten. So Tapste sie weiter neben ihr her, erzählte ihr von den Vorzügen des Verrückt seins, bis ein Muskulöser, Griesgrämiger man an ihrem Opfer vorbei lief, kurz zu ihr blickte und ihr einen Kräftigen Tritt verpasste, der sie mitten auf die stark befahrene Straße katapultierte. Gerade als sie sich aufrichten wollte donnerte ein Wild hupender LKW über sie hinweg und das Erschreckte und deprimierende Schreien von kleinen Kindern setzte ein, während ihre Seele langsam über dem Asphalt schwebte und sich eine Ruhige stelle in einem Klettergerüst suchte, das einige Straßen weiter das Herzstück eines Spielplatzes Darstellte. Als sie kurz vor Sonnenuntergang in ihrem Körper erwachte fluchte sie leise, dieser Vorfall hatte ihr kostbare Momente geraubt, in der sie denn Wahn hätte stärken können. Leider nahmen nur Waffen, Meister und Wahnsinnige ihre Wahre gestallt war, für die Menschen schien sie nur eine kleine unscheinbare weiß Katze mit seltsamen toten Flecken gewesen zu sein, was dem Kahlrasierten Katzenhasser wohl gereicht hatte um sie mit einem Football zu verwechseln. Leise vor sich hin Fauchend krabbelte sie aus dem Gebilde aus Eisen und Holz, ihre Ohren aufstellend und erleichtert seufzend ob der Geräusche die sie vernahm. Ihre Herrin war wohl wieder in einem Traum gefangen der sie Peinigte, was ihr nur noch mehr zugute kam und so eilte sie mit Katzenhafter Anmut in Richtung der Geräusche. Kurz bevor sie jedoch bei ihrer Göttin ankam, die sich scheinbar am Rande des Waldes zu ruhe gelegt hatte wurde aus dem Kontinuierlichen Nieselregen eine Strömende Flut, die ihre Haare und ihr Gleit durchnässte und ihren kindlichen Körper entblößte. Peinliche Röte stieg ihr ins Gesicht, dennoch eilte sie Weiter und Setzte sich in gebührendem Abstand vor die ruhende Schwarzhaarige, da sie aus ihrem Fehler am Vorabend gelernt hatte. Nun beobachtete sie das Wimmer und Schnief, und als diese nun Erwachte und mit unsagbaren Kummer nach ihrem Geliebten Schrie Stahl sich ein Gehässiges und Triumphierendes Lächeln auf ihr Gesicht. „ Also das ist der Grund für deinen Kummer, meine Liebe. Tot der Liebhaber, einsam das Herz, voll Kummer der Kopf, Der Körper voll Schmerz“, Flüsterte sie leise und tapste auf ihre neue Meisterin zu, ihr die Pfoten haften Hände auf die Wange legend. „ Aber sei unbesorgt, Wenn du dich dem Wahn hingibst und Genügend Seelen verspeist wirst du einen Weg finden deinen Kuro zurück zu bekommen.“ , setze sie hinzu und hoffte gleichzeitig das es wirklich ein Geliebter und nicht ihre an Altersschwäche gestorbene Katze war. „ Schließ einfach nur einen Packt mit mir, es ist ganz einfach, du gibst dich dem Wahn hin und Gibst mir einen Teil der Seelen ab die du niedermetzelst und ich sorge dafür das deine Kraft dir deine Wünsche erfüllt.“ , säuselte sie sanft auf die noch immer gepeinigte ein.
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BeitragThema: Re: ..::The Fall of Akemi Tomura::..   Di Aug 02, 2016 3:51 pm

Tag ??? || Jahr ??? || Soul-Counter; 0



Eine bereits vertraute Stimme erklang in den Ohren der jungen Dame, sodass sie es wagte, ihr Haupt aus ihren Händen zu erheben und sie ihrer Aufmerksamkeit zu würdigen. Erneut handelte es sich um jene Wenigkeit, die sie sowohl nach ihrem letzten Schlummer begrüßt, als auch versucht hatte, ihr einen sogenannten Pakt anzudrehen und der Death Scythe entglitt lediglich ein Seufzen ob dessen, schwafelte sie doch nochmals von ihrem ach so tollen Vertrag. Als sie allerdings von Wiederbelebung und Macht zu faseln begann, horchte sie auf und lauschte wahrlich gebannt ihren Worten. Sie könnte...tatsächlich...? Nein, es lag nicht ihrer Intention, der Manipulation Gefolge zu leisten, noch sich dieser unsagbaren Unruhe hinzugeben. Aber wäre sie wirklich in der Lage, ihren ehemaligen Meister zurück ins Leben zu rufen? All jene Missgeschicke rückgängig und ungeschehen zu machen? Einerseits verriet etwas in ihr, dass es nichts Anderes war als die absolute Wahrheit, doch zugleich herrschte der selbst kleine Funken Verstand in ihr vor und hinderte sie ebenso daran, sich dem gänzlich zu verwerfen. Sie hatte vielerlei Wesen vergehen sehen. Vielerlei Wesenheiten, die sich dem Wahnsinn gebeugt und seinen Kräften gefolgt waren. Zerfressen waren ihre Persönlichkeiten meist bis auf den minimalsten Knochen und einstig gutmütige Personen hatten die Gestalt eines Dämons angenommen. Letztendlich ereilte allesamt jedoch dasselbe Schicksal, sei es aus Hochmut oder reinster Gier nach noch mehr Macht gewesen. Sollte sie ebenfalls so enden? Schlussendlich trotzdem vergehen an denen, die sie wohl jagen und hinrichten würden? Obgleich sie eigentlich die Vernunft dazu inne hatte, jedweden Widerstand zu leisten? Unsicher betrachtete sie den Talisman in ihren Händen. Wäre es richtig, dem nachzugeben? Sie schüttelte den Kopf. Es wäre mitnichten der Pfad, den sie einschlagen sollte, brachte dieser doch bekanntlich ausschließlich Leid und Tod mit sich. Zwar existierte keinerlei Persönlichkeit mehr in dieser Welt, die ihr beistehen und ihr aus diesem endlosen Tief zu holen vermochte, doch war dies längst kein Grund, sich gleichermaßen verrotten zu lassen. Dennoch war da dieser Schmerz in ihrer Brust, diese enorme Pein in ihrem Herzen gepaart mit den Silben, die sie am Ende ihres Traumes erhört hatte. Würde ihr Waffenmeister es sich wünschen? Es sich wünschen, dass sie aufgrund des Wahnsinns dahin raffen, dafür aber inständig nach dem Ziel streben würde, wenigstens einmal nochmal sein Gesicht zu erblicken? Ein Schluchzen entfuhr ihr, doch beanspruchten für einen Moment Verlangen und Machtgier ihren Leib für sich, sodass sie zitternd vor einer Wahl stand, die sie entweder eines Tages bereuen oder sogar ihr das schenken würde, wonach sie sich schon seit gefühlten, etlichen Jahren sehnte. "Nein." Abermals führte sie die zugeschriebene Geste aus und umklammerte das Band beinah entschlossen. "Es liegt keineswegs in meiner Intention, mich dem Wahn zu beugen. Zurzeit nicht und gleichermaßen wird es dies niemals." Sie schnürte sich den Glücksbringer in die Haare, nur, um den Dämon zu verinnerlichen, wie ernst sie es meinte. "Dennoch... 'danke' für das Angebot." , nuschelte sie und schritt sodann in Richtung Ausgang des Waldes. In der Hoffnung, die Kleine würde sie nun ruhen lassen, wo sie doch ihre Meinung gegeigt hatte.
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BeitragThema: Re: ..::The Fall of Akemi Tomura::..   Di Sep 06, 2016 5:29 pm

Die kleine sah Akemi nur mit einem sanften lächeln an, sagte aber zu der deutlichen Abneigung nichts. Mit funkelnden Augen beobachtete sie, wie ihr Gegenüber sich das Band in die Haare flocht und richtete sich selbst nun in einer süßen Geste das Haar, wobei sie ein triumphierendes Schnurren nur schwer unterdrücken konnte. Für sie war es ein Zeischen, das ihre, zwar unfreiwillige, Göttin durch denn Wahn in ihr und Kyus eigener Zuredungen schon am Zweifeln war, ob dies nicht doch der Richtige Weg für sie war. Gleichzeitig war sie erleichtert dass es sich wohl wirklich um den Geliebten handelte, um denn Akemi trauerte, da sie bei einer Hauskatze nicht so Reagiert hätte. „Wobei…“ “ sinnierte sie lautlos und blieb etwas unsicher stehen. Ihr Gegenüber hatte am Meisten auf das Wiederbeleben reagiert und in keinster Weise zu erkennen gegeben ob dieser Kuro nun ein Mensch oder ein Kater gewesen war. Wenn es nur der Kater war, hätte sie vielleicht auch Interesse an einer möglichen Wiederkehr. So in ihren Gedanken versunken bemerke sie das danke zwar, was ihr ein Grinsen auf das Gesicht trieb, da es ihre Vermutung bestätigte, jedoch blieb sie an Ort und Stelle stehen ohne das aufbrechen ihrer neuen Partnerin zu bemerken. Erst der dumpfe Ton einer Eule riss sie aus ihrer Gedankenwelt und so musste sie mit Schrecken feststellen das sie die Kandidatin für ihr neustes Ränkespiel aus den Augen verloren hatte. Fast panisch stellte sie ihre Ohren auf, in der Hoffnung denn Wahn ihrer Herrin zu erlauschen, seufzte aber erleichtert, als sie diesen Deutlich in Richtung einer Schnellstraße vernahm. Doch zum Selben Zeitpunkt erklang  ein Rauschen und sie Fluchte, als sie die Krallen der Eule in ihrem Nacken Spürte, welche sie aus ihren Gedanken gerissen hatte. Bevor sie sich auch nur rühren Konnte gab es ein Knacken und ihr Körper viel Schlaf in sich zusammen, während sie immer höher in die luft klit und ihre Seele um sie herum Schwirrte.

Einige Stunden waren seit dem Vorteil vergangen, weshalb Kyubes krummelnd die Krallen in die Eule drückte, sie sich winselnd in ihrem Nest versuchte zu währ zu setzen, während sie den ehemaligen Körper des Kishin-Ei weiter verstümmelte. Plötzlich warf sich das kleine Mädchen auf den Rücken der Eule und flöste ihr einige Wellen des Wahns ein, was dazu gführte das sich der Vogel elegant in denn Himmel erhob und ohne Gegenwähr in die Richtung flog, aus der man noch schwach Akemis Wahn singen hörte. Nach einigen Stunden, setzte ihr Reittier zum Sturtzflug an und Landete genau vor jener Schwarzhaarigen, die Kyu gesucht hatte. „Warum bist du einfach weiter gegangen ?“ “, jammerte sie sofort los und stellte sich mit verschrenkten armen vor ihr auf. „ Ich wollte dir doch erklären wie ich dir helfen kann diesen Jungen zurück zu bekommen. “ fügte sie hinzu.
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